Sonntag, 6. September 2009

Sonntag, 6. September 2009: Ankunft in Good old Germany


Wir sind heute morgen leicht verspätet um 6.45 Uhr nach einem holprigen Nachtflug in FFM gelandet und haben uns noch mit Katja und Ralf zum McDoof-Frühstück auf dem Airport getroffen. Dann gings in Daniels Wohnung...ich werde nun per Mfg gen DD starten...

Während unserer Zeit haben wir viele verschiedene Seiten Malaysias kennengelernt. Vor allem die Flora in der hügeligen Bergwelt macht dieses Land einzigartig. Singapore als fortschrittliche, "reiche" Stadt gab unserer Reise ein Kontrastprogramm dazu...wir haben viel gesehen, der Erholungseffekt kam leider wie immer zu kurz, aber dafür gibts ja auch andere nette Orte :o)

Samstag, 5. September 2009: Unser letzter Tag...

Wir hatten uns entschieden nach dem alltäglichen Frühstück zunächst eine kurze Shoppingtour zu machen, da Claudi noch einen kleinen Rollkoffer (für's Handgepäck) haben wollte und wir somit dem Thema Übergepäck (da ja angeblich schon bei der Hinreise 1,6 kg mehr auf der Waage standen, was theoretisch nicht sein konnte) entgehen wollten. Wir sind daher mit dem Taxi zur größten Shopping Mall Kuala Lumpur's gefahren und haben in diversen Koffergeschäften die Preise gecheckt. Recht schnell ist die Wahl auf ein tolles Teil in Schwarz gefallen. Ich habe dann auch nochmal in Elektronikgeschäften die Preise für Mini-Laptops verglichen und bin dabei wieder auf den Acer Aspire One gestoßen, der mit Tasche, Maus, Kopfhörer und europäischem Netzadapter rd. 300 € gekostet hätte. Habe es dann aber doch gelassen...
Zurück im Hotel haben wir unsere Koffer neu gepackt und uns schon für den Rückflug vorbereitet (nochmal Duschen und lange Klamotten bereit halten). Ca. 14.30 Uhr haben wir dann aus dem Hotel ausgecheckt und sind mit dem Mietwagen durch etwas dicken Verkehr zu den BATU CAVES gefahren. Eine große und über 272 Stufen zu erreichende Höhle in einem kleinen Bergmassiv konnte dort dann besichtigt werden. Der Stufenweg in die Höhle wurde durch lustige banananfressende Affen aufgelockert. Die Höhle ist eine Art Tempel, in der dann selbst auch ab und zu Messen (oder sowas in der Art) abgehalten werden. Wo wir dort waren, wurde eine Art Reinigungszeremonie abgehalten. Ein goldener, flacher in die Höhe zeigende Pfeil wurde dort abwechselnd mit lehmartiger Masse beschmiert und dann wieder mit Wasser abgewaschen (das Ganze wurde von lustigen Musikanten begleitet). Komische Sache...




















Wenige Zeit später sind wir wieder bergab gestiegen, um uns auf den Weg zur Formel 1 Rennstrecke in Sepang zu machen. Wir wussten, dass lt. Internet wg. einer privaten Veranstaltung keine Besichtigung abgehalten werden konnte, dennoch haben wir unser Glück versucht. Auf dem Weg dahin haben wir uns noch gestärkt und dann ging es zur Rennstrecke. Wir haben dann gleich mal locker die VIP-Einfahrt genommen, wo sonst nur die Teams etc. hinkommen. Der Sicherheitsdienst an der Schranke hat uns mit ziemlicher Sicherheit nicht verstanden, gab uns jedoch den Weg zu dem Fahrerlager frei. Das mussten wir nutzen und das haben wir auch... Wir konnten das Fahrerlager, die Boxengasse, die Start- und Zielgerade ansehen. Ich selbst stand auf der Start- und Zielgeraden mit Blick auf die Ampel. Ich fühlte mich fast wie Schumi (wenn die Ampel angewesen wäre). Im Fahrerlager fanden auch noch paar Aufräumarbeiten statt, wahrscheinlich von der privaten Veranstaltung. Es standen auch noch ein paar schnelle Autos (keine Formel 1-Renner) rum. Einer davon (ein Lotus) stand abfahrbereit in der Boxengasse. Dies nahm ich zum Anlass und fragte mich bei diversen Leuten durch, ob man nicht mal damit eine Runde auf dem Circuit drehen kann. Beim Verantwortlichen angelangt, verwies er mich auf das Circuit-Management, die jedoch erst am nächsten Tag vor Ort sein sollten (wo wir leider schon nicht mehr da sein sollten). Also leider doch nix mit Runde drehen... Schade. Als Trost konnte ich jedoch auf dem Vorplatz 4 Runden mit nem Go-Kart drehen. Auch nicht schlecht. Bei der Ausfahrt aus dem Fahrerlager wollte das freundliche Sicherheitspersonal nur noch einen Blick in den Kofferraum werfen, das war's.
Anschließend sind wir noch zum offiziellen Besuchereingang gefahren, der schon geschlossen hatte. Ich durfte jedoch noch bei Sonnenuntergang ein paar Bilder machen.
Sodann ging es zum Flughafen. Dort haben wir das Mietauto abgegeben (wir sind damit 3011 km gefahren), uns lange Sachen angezogen, eingecheckt, was gegessen und sind verspätet gg. 00:40 Uhr Ortszeit in Kuala Lumpur gestartet. Deutschland wir kommen...

Samstag, 5. September 2009

Freitag, 4. September 2009: Von Singapur zurück nach Kuala Lumpur

Vom heutigen Tag gibt es nicht viel zu berichten.
Nach dem Frühstück haben wir die Sachen gepackt und sind zu der am Mittwoch Abend entdeckten Elektronik-Mall gegangen, um die Preise für Notebooks nochmal zu checken. In der 4. und 5. Etage der Mall gab es dann fast auschließlich nur noch Notebook-Läden (in den ersten 3 Etagen gibt es mehr Kameras, Handy's etc.). Extrem günstige Angebote konnten wir aber auch heute nicht finden. Ein "Acer Aspire One" in 10"-Größe kostete 599 SGD (also ca. 300 EUR). Trotz internationaler Garantie gab es keinen europäischen Netzstecker bzw. Adapter in dem Geschäft. Ein Rabatt war nicht möglich, so dass wir schließlich auch nichts gekauft haben. Nachdem wir mittags aus dem Hotel ausgecheckt sind, ging es mit Taxi und Bus wieder über die Grenze nach Malaysia. Die Grenzabfertigung lief dabei heute schneller (langsam wissen wir ja, wie es dort funktioniert)... Nach Mietwagenbeladung ging es etwas kreuz und quer durch die Stadt, um auf die Express-Highway gen KL zu finden. Nachdem wir ihn gefunden hatten ging es ohne Probleme zügig nach KL. Hier sind wir dann jedoch in die Rush Hour gekommen und standen fast nur, anstatt vorwärts zu kommen. Wir haben dann kurzerhand andere Straßen gewählt und das Auto in einem Parkhaus abgestellt, da wir keine Lust hatten, im Verkehr rumzustehen. Somit sind wir erstmal im "Malaya-Cafe" Abendessen gegangen und haben langsam Abschied vom Urlaub genommen... Gg. 20.30 Uhr sind wir dann zum Hotel.
Morgen nun haben wir noch einen Tag, bevor es abends gg. 23.50 Uhr Ortszeit wieder mit dem Flieger gen Frankfurt geht. Dieser Report folgt natürlich noch...
Grüße an alle in der Heimat.

Freitag, 4. September 2009

Donnerstag, 3. September 2009: Singapore

Aufstehen, Frühstück und ab in die Stadt. Wir fuhren mit der MRT (wider Erwarten hatten wir ziemlich schnell ein (Plastik-)Ticket am Automaten erworben) zur berühmten Einkaufsstraße "Orchard Road" und bummelten diese ein wenig entlang. Bei Gucci, Prada und Louis Vuitton war aber nicht wirklich was für unseren Geldbeutel dabei. Weiter ging es Richtung Chinatown. Hier bummelten wir über einen Markt mit allerlei Ständen. Nervig waren nur die Elektronik-Händler, welche einem alles mögliche verkaufen wollen und nicht locker lassen (preislich ist hier wirklich nichts zu holen!). Zudem ließen wir uns in Chinatown von einem älteren Mann unsere Namen in chinesischen Schriftzeichen malen. Das ist doch mal ein schönes Andenken :o) Nach weiteren Kilometern zu Fuß zwischen vielen Hochhäusern fuhren wir mit der MRT zum Hotel zurück, um uns für den Abend "frisch zu machen".















































Um 19 Uhr holten wir einen Kollegen von Daniel (Volker) am SEB-Büro am Raffles Place (Singapore Land Tower) ab und fuhren mit ihm in den 36. Stock. Leider war es mittlerweile schon recht dunkel, aber Singapore bei Nacht ist ja auch ganz schön :) Ein Geschäftsführer war auch noch vor Ort und machte ziemlich große Augen als Daniel vor ihm stand. Schnell wieder weg bevor er mit Arbeit droht...

Danach fuhren wir mit Volker im Taxi zu seiner Wohnung (dabei sind wir über Teilstrecken der Formel 1 gefahren, welche am 27. Sept. als Nachtrennen in der Stadt ausgetragen wird). Hier lernten wir seine Frau Ingrid, seinen 4 Wochen alten Sohn Sean und natürlich seine Wohnung kennen. Schön wäre noch geschmeichelt, allerdings ist das singaporianische Pflaster nicht ganz so günstig...

Zu fünft machten wir uns auf den Weg zu einem Seafood-Restaurant und bestellten verschiedenste Sachen (gebratenen Reis, Artischocken, Fisch, Chicken, Beef,...). War zwar lecker, aber für meinen Geschmack teilweise zu spicy (scharf). Anschließend begleiteten wir die drei noch mit in ihre Wohnung und machten uns wenig später mit dem Taxi auf zum Hotel...

Fazit: Singapur ist eine große, schöne und mit westlichem Flair angehauchte Stadt, welche aufgrund der vielen Hochhäuser absolut sehenswert ist. Doch ist das Leben hier nicht ganz billig. Weiterhin ist zu beachten, dass es hier eine Reihe diverser strenger Verbote gibt, die u.a. die Kriminalität massiv eindämmen. Bspw. sind Essen und Trinken in öffentlichen Verkehrsmitteln, Rauchen an diversen Plätzen, das Überqueren der Straße an nicht vorgegebenen Überwegen und das Spucken auf Gehwegen per Gesetz verboten und werden mit hohen Geldstrafen geahndet (soweit es vom Gesetzt gesehen wird).

Mittwoch, 2. September 2009

Mittwoch, 2. September 2009: Einreise nach Singapore

Aufstehen, die Sonne lacht. Heute morgen gab es leider nur wieder Frühstück a la Carte, aber es war ganz annehmbar. Anschließend nahmen wir uns ein Fahrradtaxi (ähnlich unseren Velo-Taxis, nur viel bunter geschmückt -> hier gibt es 1x im Jahr einen Wettbewerb: wer hat das schönste Fahrrad!?










Der Fahrer "strampelte" uns zu diversen Sehenswürdigkeiten in Melaka und erklärte uns etwas zur Geschichte der Stadt bzw. Malaysias. In Melaka sind die dunkelroten Gebäude (aus der holländischen Ära) ein Wahrzeichen. Anbei eine Kirche...










Das Ganze war wirklich interessant und vor allem witzig, wie wir zu zweit auf dem viel zu engen Sitzplatz saßen und Bob (unser Fahrer) jeder Frau hinterher hupte, sein Radio (welches 3 Hits abspielen konnte) auf laut stellte und uns einmal auch nen Berg hoch schieben musste...der Arme kam ganz schön ins Schwitzen...nach mehr als einer Stunde kamen wir wieder am Hotel an, packten zusammen und checkten aus. Melaka ist wirklich eine geschichtsträchtige und sehenswerte Stadt. Zum Glück hatte uns Irene von Gem Island den Tipp gegeben, hier noch einen Halt einzulegen.

Nun erwartete uns die Fahrt auf dem Highway Richtung Johor Bharu, wo man über die Grenze nach Singapore gelangt. Unser Proton zeigte dabei heute keine Macken, wir stellten ihn in einer Tiefgarage eines Shopping Centers von Johor Bharu ab. Dann galt es den richtigen Weg über Rolltreppen und endlose Gänge zu finden...Ausreise aus Malaysia...Einstieg in einen Bus...Fahrt über die Brücke nach Singapore...mit Gepäck aussteigen und Einreise in Singapore...Gepäck durchleuchten...wieder in den Bus steigen...dies dauerte insg. 1,5h :( Und dann ging es weiter Richtung City...
Eigentlich wollten wir an der ersten MRT-Station (Mass Rapid Transit) aus dem Bus aussteigen, aber im Bus erklärte uns ein redseeliger alter Mann mit dicken Ringen an den Fingern, Armkettchen, Halsketten, Bierbauch und Gucci-Brille (sehr lustig anzuschauen), dass wir doch bis zur Endstation mit dem Bus fahren sollten, anstatt mit unserem Gepäck in der Rush-Hour mit der MRT zu fahren. Und so fuhren wir ca. 40 Minuten mit dem Bus (obwohl unser Ticket wahrscheinlich nur bis kurz nach der Grenze galt), stiegen aus und nahmen uns für den restlichen Weg ein Taxi. Check-in im wirklich schönen Hotel...
Anschließend gingen wir noch ein wenig die Straße entlang, da wir ja noch was zum Abendessen brauchten. Wir standen auch in einem großen Shopping-Center, jedoch gab es hier nur Elektronik-Läden...Nikon, Toshiba, LG, Samsung ...auf 5 Etagen ist hier ALLES vertreten! Leider sind die Preise auf den ersten Blick aber nicht sooo günstig wie wir uns das vorgestellt hatten :( Im Kellergeschoss des Centers befand sich eine Food Hall, wo man nach Herzenslust alle möglichen asiatischen Gerichte bekommt. Wir ließen uns gebratene Nudeln und frittierte Hühnchennuggets schmecken...

Morgen wollen wir dann ein wenig die Stadt unsicher machen...

Dienstag, 1. September 2009: Von dem Hochplateau der Cameron Highlands zum Meer nach Melaka (ein Tag mit Überraschungen)

Eigentlich wollten wir heute morgen etwas eher aufstehen, um die Teeplantagen und die BOH Tea Estate anzuschauen und anschließend noch nach Melaka zu fahren. Aber nachdem es in der Nacht wieder mit Regnen angefangen hatte, sahen wir uns schon wieder andere Pläne zu schmieden. Doch zunächst haben wir noch etwas geschlafen, bevor es zum Frühstück ging. Dort erwartete uns die nächste Überraschung: aufgrund geringer Hotelauslastung gab es kein Buffet, sondern nur Frühstück a la Carte. Wir haben uns dann für das Amerikanische entschieden, da hier wenigstens noch Ei-Variationen mit dabei waren. Zudem wurde uns noch leicht säuerliche Milch zu den Flakes gereicht. Als wir dies monierten, gab es dann frische Milch. Nach dem Frühstück ging es zum Auschecken, wo natürlich die nächste Überraschung auf uns wartete. Das Zimmer war um rd. 33 RM teurer als am Vorabend vereinbart, aber wir konnten es uns noch leisten... Wir haben leider nicht die Tax und den Servicezuschlag (welchen Service zahlten wir hier eigentlich?) berücksichtigt. Na gut, das Wetter hatte sich gebessert, denn der Regen war weg. Also fuhren wir frohen Mutes zur BOH Tea Estate (größte Teeplantage in Malaysia). Auf dem Weg, wie sollte es heute auch anders sein, die nächste Überraschung. Beim Fahren bemerkte ich Geräusche am Reifen, was sich als eingefahrene Schraube feststellte. Na prima... Was nun? Weiterfahren und später klären, denn Luft ging keine ab. Der Weg zur BOH war wieder Claudi-freundlich (enge Straße, also für EIN Fzg. Platz und viele Kurven).


Auf den Bergen angekommen, ein traumhafter Blick über die Teeplantagen bis in versch. Täler. Vom Viewpoint noch schöner... Schließlich kosteten wir auch noch vor Ort Tee’s und kauften auch ein. Nun ging es bis ins Tal, zum ca. 60 km entfernten Ort Tapah, wo wir auf den Highway gen Melaka wollten. Aber da war ja noch das Reifenproblem, welches sich jedoch schneller erledigen sollte als vermutet. Bei einem Reifenhändler in Ringlet wurden wir quasi schon erwartet... Die Preisrecherche für einen neuen Reifen war nicht notwendig, da nach ca. 2 min das Problem bereits behoben und der Reifen wieder dicht war. Kostenpunkt: 1,40 EUR. J Kurze Beschreibung der Vorgehensweise: Ranfahren, Person (1) zieht Schraube aus Reifen und steckt mit schraubendreherähnlichem Teil einen schwarzen klebrigen Dichtungsstreifen zur Hälfte in das Loch des Reifens, Person (2) pumpt etwas Luft auf, Person (3) schreibt Rechnung und kassiert. Was will man mehr...Nun konnten wir unsere Fahrt ohne Probleme fortsetzen, hatten wir ja noch ein paar Kilometer vor uns. Nebenbei sei erwähnt, dass die kurvige Talstraße landschaftlich sehr reizvoll ist, wie die 2 beigefügten Bilder beweisen.




















Die Autobahnfahrt war fast unspektakulär. Aber Claudi bemerkte während der Fahrt ängstlich ein Geräusch. Mit Warnblinke auf Standstreifen gehalten und nachgeschaut: die Plastikradkastenblende des linken Vorderrades war locker und wurde durch den Fahrtwind an den Reifen gedrückt. Also schnell repariert und weiter gings. Abfahrt Melaka hatten wir dann verpasst, aber Nächste genutzt. Hier wieder eine Überraschung, der Tank war leer... (wie konnte das nur passieren). Nach kurzer Suche und Polizistenbefragung haben wir eine Tankstelle gefunden. Vollgetankt ging es dann nach Melaka (bedeutender Hafen und Handelszentrum im 15. Jh.) und fanden nach einigen Umwegen unser Hotel „Aldy“ (klein und idyllisch). Den Tagesabschluss bildete das Essen in der angeschlossenen Kneipe mit leckeren Drinks, Essen und Live-Musik. WIFI-Zone war hier ebenfalls, was uns entgegen kam. Nun geht es gleich ins Bett...

Winke winke...



Dienstag, 1. September 2009

Montag, 31. August 2009: Hinauf in die Cameron Highlands


Nach einem späten Frühstück ging es wieder Richtung Festland (über die 13km lange Brücke -> siehe Bild) und auf den Highway Richtung Ipoh. Kurz hinter Ipoh fuhren wir ab und folgten der Ausschilderung in Richtung Cameron Highlands. Es ging rund 80km auf einer steilen und kurvigen Straße hinauf in die Highlands. Vom Auto fahren wird mir ja eher selten schlecht, aber ein bissl schwummrig war mir schon...Ablenkung boten diverse Plantagen (vor allem Erdbeeren und Tee) und die dazugehörigen Verkaufsstände der Einheimischen. Wir machten einen Stopp bei „The green garden view“, wo wir diverse selbsthergestellte Sachen kaufen und uns die Erdbeerpflanzen mal aus der Nähe anschauen konnten.




Auf der weiteren Fahrt kamen wir an einem Schmetterlingsgarten vorbei. Hier kann man farbenfrohe Schmetterlinge betrachten und natürlich auch fotografieren. Dem schloss sich ein Pflanzengarten an, wo man u.a. hochgezüchtete Hibisken (die Nationalblume Malaysias) und Kakteen sieht.











Dann ging es nach Tanah Rata. Nach dem Check-in ins Hotel „Century Pines Resort“ half uns der freundliche Kofferträger beim Gepäck (hier gibt es, anders als in Deutschland, in fast jedem Hotel einen Kofferträger, welcher mit einem Wagen parat steht, sobald man vors Hotel fährt). Vor einer Treppe blieb er stehen, lud unser Gepäck vom Wagen herunter, wies uns darauf hin dass unser Zimmer in der 1. Etage liegt und ging...mhhh, hier gibt es wohl keinen Aufzug, also schleppen...das Zimmer ist ganz okay, nur dass wir das warme Wasser eine halbe Std. vor Benutzung per Schalterdruck erwärmen müssen...


Danach ruhten wir uns ein bisschen aus, was meinem Magen nach der Fahrt auch recht gut tat. Leider begann es auch zu regnen, so dass die geplante, kleine Wandertour nicht stattfand. Abends sind wir dann noch in die Stadt gefahren (ca. 200m). Da ein Internet-Zugang im Hotel kostenpflichtig ist (und nicht zu wenig -> 8 € für 24h!), packten wir den Laptop mit ein. Bei mehreren Läden und kleineren Hotels wird sich wohl ein ungesichertes Netzwerk finden...und es fand sich eins (nach mehreren Umpark-Manövern). Eine kleine Fastfood-Bude bot seinen Besuchern kostenloses Internet an und wir parkten davor :o) Die Suche nach einem Hotel für Singapur war nicht so einfach und zog sich in die Länge. Also gingen wir in das Restaurant, steckten den Laptop ans Netz (Akku war so gut wie leer), bestellten was zum Abendessen und saßen dort noch eine Weile...erfolgreich: wir haben ein Hotelzimmer gebucht. Dann betraten 4 jugendliche Einheimische das Restaurant und gingen auf uns zu. Sie wollten, dass wir an ihrer Umfrage teilnehmen. Also füllten wir je ein A4-Blatt aus, auf welchem demografische Fakten sowie Pro und Contra der Cameron Highlands abgefragt wurden. Anschließend wollten sie ein Foto von uns (mit sich) machen. Gesagt, getan...und zur „Belohnung“ durfte ich eine Art Lesezeichen aus einem Stapel ziehen. Darauf befand sich etwas Selbstgemaltes. Das „Lesezeichen“ für Daniel legte er mir gleich mit auf den Tisch...dann verabschiedeten sich die 4 und gingen...komische Bande :o)


Nun noch etwas relaxen und dann ab ins Bett...Gute Nacht!


@ Mum and Dad: Ich hoffe, ihr genießt den Abend...auf die nächsten 30 :o)

Montag, 31. August 2009

Sonntag, 30. August 2009, Von Langkawi über's Festland zur Insel Penang

Nachdem heute morgen die Bewölkung wieder stärker war und es auch vereinzelt etwas nass machte, haben wir dies gelassen genommen. Denn gestern war tolles Wetter zur Inselerkundung und heute haben wir Langkawi eh wieder verlassen. Zunächst aber haben wir uns nochmal am reichlichen Frühstücksbüffet gestärkt, bevor es dann mit dem Taxi zur Fähre und anschließend bei einer annehmbaren ca. 1 1/4 std. Fährfahrt zurück nach Kuala Kedah ging. Dort haben wir dann unseren Mietwagen wieder in Besitz genommen und sind über den Nort-South-Highway südwärts gen Penang gefahren. Penang ist eine Insel mit chinesischem Einschlag und wunderbar über eine 13km lange und 3-spurige Brücke (je Fahrtrichtung) zu erreichen. Unser Ziel dabei war Georgetown. Unser gestern vorgebuchtes Hotel haben dabei wir auch recht problemlos gefunden. Unser Zimmer liegt dabei in der 28. Etage (Vorletzte). Neben Welcome-Drink, 2 Wasserflaschen und freiem Internet-Zugang, hat "Sir" Daniel (so werde ich in Malaysia übrigens immer angesprochen) als Überraschungsgeschenk sogar ein total geiles Poloshirt mit Hotelwerbung geschenkt bekommen... Für Frauen haben die hier leider wenig übrig (der Glauben lässt grüßen).
Anschließend sind wir zu dem am Penang Hill liegenden "Kek Lok Si-Tempel" (größter buddistischer Tempel in Malaysia, der sehr touristisch geprägt und frequentiert ist) gefahren. Nachdem wir uns diverse Räumlichkeiten angeschaut haben, sind wir noch über mehrere Stufen die Pagode hinaufgestiegen, wo wir einen wundervollen Blick auf Georgetown genießen konnten. Anschließend sind wir mit Badesachen im Gepäck durch die Stadt nach Batu Ferringhi gefahren, wo sich ein kilometerlanger sandiger Küstenstreifen befindet. Auch hier ist alles touristisch geprägt, den vielen Hotels sei dank. Am Strand wurde dieser Eindruck erneut mit diversen und viel genutzten Wassersportmöglichkeiten gefestigt. Da die Wellen etwas mächtig und das nicht ganz klare Wasser wenig Idylle zum Baden versprach, haben wir den Sonneuntergang (soweit dies anhand der Unruhe dort möglich war) genossen und ein paar Bilderchen gemacht.


















Wieder angekommen am Hotel, haben wir später noch das Zimmer gewechselt, da der Fahrstühle ggü. unserem Zimmer extrem laut waren und wir WIFI-technisch keine Verbindung herstellen konnten. Nun befinden wir uns in einem besseren Zimmer in der 27. Etage. :-)
In diesem Sinne schon mal gute Nacht...

Sonntag, 30. August 2009

Samstag, 29. August 2009: Sunny Langkawi

Euer Daumen drücken hat geholfen: wir hatten nämlich Glück und standen bei Sonnenschein mit ein paar Wolken auf (der Regen war weg). Wir begaben uns dann zum reichhaltigen Frühstücksbuffet und ließen uns danach mit dem Taxi zur Talstation des "Cable Car" (Seilbahn) bringen. Dort angekommen, entschieden wir uns gegen die Fahrt auf die Plattform, da die Mittel- und die Bergstation im Nebel verschwanden und ein Ausblick auf die Inselwelt von Langkawi somit nicht wirklich gegeben war. Also bummelten wir durch das im sonnigen Tal und mit unzähligen Souvenirgeschäften (etc.) belegte "Oriental Village", welches sich am Fuße der Seilbahn-Talstation befand. Da sich die Wolken-/Nebellage am Berg nicht besserte, entschieden wir uns zu den "Seven Walls" (Sieben Brunnen) zu wandern, welche sich unweit der Seilbahn befinden. Diese Sieben Brunnen laufen weiter unten zum Telaga Tujuh-Wasserfall zusammen. Der Aufstieg zu den Seven Walls war bei tropischer Hitze (begleitet von der typischen und lautstarken Dschungelakustik) nicht ganz so einfach. Schließlich galt es 638 Stufen zu überwinden. Endlich angekommen, standen wir quasi am oberen Ende des großen Telaga Tujuh-Wasserfalls, welcher aufgrund des Regens der letzten Tage (nach mehreren Info's hatte es seit 5 Tagen in Folge geregnet) reichlich Wasser mit sich führte... Beim Abstieg wollten wir uns den Wasserfall natürlich auch noch von unten anschauen und bogen in einen Weg ab. Nach mehreren Metern lief plötzlich eine freilaufende Affenbande auf uns zu. Von Großvater bis Kleinkind war alles vertreten...total süß den Affen beim Klettern, Spielen und gegenseitigen "Entläusen" zuzusehen :) Da sie jedoch etwas scheu waren, hatten wir keinen "Attacken" zu befürchten... Einige Meter weiter waren wir am Ziel und wurden mit einem tosenden Wasserfall belohnt. Wieder im Tal angekommen, gönnte sich Daniel eine Kokosnuss. Leider waren die Bergstationen der Seilbahn immer noch im Nebel verschwunden und so orderten wir uns ein Taxi zur "Underwater World". Hier konnte man alle möglichen Fischarten, Pinguine, Vögel etc. aus der Nähe betrachten.









@Katja & Ralf: auch wir fanden die Seedrachen besonders witzig und haben gleich mal ein Foto veröffentlicht :)













Zurück im Hotel sprangen wir noch kurz in den Pool und gönnten uns dann (als es wieder mal mit Regnen anfing) im Spa-Bereich eine 1-stündige Aromaöl-Ganzkörpermassage mit anschließendem Dampfbad- und Saunagang...sehr entspannend! Allerdings haben wir uns irgendwie ein bisschen daneben benommen. Zu Anfang haben wir Tee getrunken, der gar nicht für uns gedacht war und dann hab ich auch noch den Einweg-Schlüpfer beim Falsch-Anziehen zum Reißen gebracht...peinlich!

Anschließend ließen wir den Abend bei Wein, Pasta und Risotto im italienischen Restaurant des Hotels ausklingen...

Freitag, 28. August 2009

Freitag, 28. August 2009: It's a rainy day...

Shit happens. Als wir heute morgen aufgestanden sind, war immer noch der sich in der Nacht eingestellte starke Regen vorhanden. Wir hatten aber noch Hoffnung auf besseres Wetter, da wir ja nicht auf dem Festland verweilen, sondern auf die Insel Langkawi übersetzen wollten. Kurz vor Start der Fähre hörte dann der Regen auch auf. Die Überfahrt zur Insel stand jedoch nicht unbedingt unter ruhigem Fahrwasser. Dennoch haben wir sie wohlbehalten überstanden. Kurz vor Fahrtende stellte sich dann auch wieder der Regen ein... :-(
Nach dem Ausstieg haben wir uns in der kleinen Duty-Free-Shopping Mall bei Starbucks erstmal was zu trinken gegönnt, bevor wir mit dem gecharterten Taxi zu unserem Hotelanwesen gefahren sind. Anmerkung: es regnete nach wie vor in Strömen.
Nach Check-In und Zimmer-in-Empfangnahme mussten wir feststellen, dass es hier schon längere Zeit regnen muss. Das Hotelgelände vermittelte dazu einen ungetrübten Einblick (diverse Wasserflächen auf den Wiesen etc., die Gehwege um die Hotelgebäude standen teilweise bis zu 10 cm unter Wasser usw.).
Wir haben daher erstmal die Anlage erkundet, die doch ganz schön ist und viel bietet (natürlich nicht alles unentgeltlich). Um den Pool- und Strandbereich besichtigen zu können, mussten wir natürlich raus. Claudi schnappte sich den Schirm und ich die Badehose. Der Pool war fast, der Strand dagegen ganz leer. Der Strand war aber auch nicht wirklich nutzbar, da er vom Regen teilweise unterspült und ins Meer gerutscht war.
Zudem waren Strand und Meer verschmutzt mit
Geröll
und ähnlichen Dingen. Ich nutzte den Pool noch für eine kurze Erfrischung (immerhin waren es noch ca. 28°C) und Claudi ging zurück auf's Zimmer. Nach etwas Fernsehen (endlich ein dt. Sender -> DW-TV) haben wir uns dann frisch gemacht, sind zunächst den Begrüßungsdrink abholen gegangen und anschließend noch Essen.
Der Regen hat mittlerweile aufgehört und die kleinen "Seen" im Hotelgelände sind wieder verschwunden. Für morgen schaut es jedoch nicht gut aus... Ein "Notfallplan" wurde schon durchdacht... Nur schade, dass wir wahrscheinlich nicht wie geplant die Insel erkunden können. Aber irgendwie scheint auf der ganzen Westküste derzeit schlechtes Wetter zu herrschen. Wir lassen uns überraschen...
Dies war's für heute. Wünscht uns besseres Wetter und lasst es Euch selbst gut gehen.

















Donnerstag, 27. August 2009

Donnerstag, 27. August 2009: East-West-Highway

Heute nun haben wir die Ostküste verlassen, um Richtung Westküste zu fahren. Dabei haben wir den East-West-Highway benutzt. Der Name klingt jedoch verlockender als es am Ende ist...
9.30 Uhr war Abfahrt am Hotel in Kota Bharu. Auf landstraßenähnlichen Wegen quälten wir uns im Verkehr mühselig vorwärts. Tanken und diverse Pippi-Pausen trugen ebenfalls zur zeittreibenden Fahrt bei. Hinzu kamen mehrere extrem starke Regenschauer mit Aquaplaning (selbst Scheibenwischer Stufe 3 half nicht), wo man nicht besonders voran kam. Entschädigt wurden wir zwischen den Schauern mit beeindruckenden Blicken auf die Landschaft. Wir sahen den Dschungel in seiner ursprünglichen Form, wo selbst noch Warnschilder auf Elefanten hinweisen (Straßenüberquerungen). Leider haben wir keine Elefanten gesehen...

















An anderer Stelle sah man aber auch die Abholzung des Dschungels, was das Ganze wieder trübte.
Kurzum, wir haben heute 420km zurückgelegt und dafür stolze 7 Std. benötigt (siehe eingangs benannte Fakten).



Angekommen in Alor Setar haben wir uns dann für die morgige Fähre zur Insel Langkawi 2 Tickets gesichert, da an Wochenenden und zur derzeitigen Ferienzeit in Malaysia meistens großer Andrang herrscht. Danach haben wir ein Hotel aus dem Reiseführer aufgesucht und aufgrund des Ramadan auch eine "Special Rate" bekommen. Da haben wir natürlich nicht "nein" gesagt. Anschließend gab es noch nen kurzen Stadtbummel mit Uhrturm, Moschee und Telekom-Tower.








Pünktlich zur Ausrufung des Ramadan (ja auch im Fernsehen erfolgt dies) haben wir dann zum wolkenverhangenen Sonnenuntergang gg. 19.20 Uhr unser Abendessen verspeist.
Morgen gehts dann wie gesagt auf Langkawi, aber dazu berichten wir separat...
Viele Grüße in die Heimat.

Mittwoch, 26. August 2009: Byebye Gem Island, Welcome Kota Bharu


Nach einer nicht ganz so erholsamen Nacht, hieß es zeitig aufstehen, um den wolkenverhangenen Sonnenaufgang in Bildern festzuhalten.













Nach „getaner Arbeit“ wurde noch etwas geschlummert, bis es zum Frühstück ging. Dieses war gut und mit Blick aufs Meer schmeckte es noch besser.











Dann haben wir das getan, was auch im Urlaub mal sein muss: einfach Relaxen und nichts tun. Dies ließ sich wunderbar von unserem Balkon mit Meeresblick aus tun...
Da sich auf Gem Island auch eine Schildkrötenaufzuchtstation befindet, haben wir uns dies natürlich auch angeschaut. Die kleinen geschlüpften Turtles schwimmen dabei in einem Bassin herum, wo sie tgl. mit Fischkadavern gefüttert werden. Eine Raubtierfütterung ist gar nichts dagegen... ;-)
Kurz vor der Rückreise zum Festland haben wir uns noch von Irene verabschiedet und sind dann nach der Überfahrt gg. 14 Uhr wieder mit dem Auto zum nächsten Ziel (Kota Bharu) gestartet. Dabei haben wir noch mal unseren Getränkevorrat aufgefüllt und etwas gegessen. Claudi hat endlich auch ihre „Winkebume“ (Erklärung folgt daheim) gekauft.
In Kota Bharu haben wir erstmalig ein nicht vorgebuchtes Zimmer in Beschlag genommen. Auch wenn es nicht das Luxuriöseste ist, ist es doch für eine Nacht vollkommen ausreichend. Danach waren wir noch kurz in der Stadt und haben uns bei einer allseits bekannten Fastfood-Kette dem Abendessen hingegeben. Nun gehen wir gleich ins Bett, da morgen eine längere Fahrstrecke auf uns wartet (die Westküste ruft)...

Mittwoch, 26. August 2009

Dienstag, 25. August 2009: Ab auf die einsame Insel

Nach einem kurzen Frühstück hieß es wieder: Koffer packen! Nach einer 20-minütigen Autofahrt sind wir an der Ablegestelle (Jetty) in Marang angekommen. Unser Speedboot via Pulau Gemia Island (kurz: Gem) sollte hier eine Stunde später starten. Vor Ort sprach uns ein Bootsführer an und 10 Minuten später saßen wir bereis mit 5 weiteren Personen und einer Menge Gepäck auf dem Boot. Ein Pärchen wurde in einem Resort auf der angrenzenden größeren Insel Pulau Kapas abgesetzt, dann ging es via Gem, wo wir auf einem wackligen Steg ausstiegen.

















Gem Island ist eine etwa 420m lange und 140m breite unbewohnte Insel im südchinesischen Meer. Hier befindet sich nur eine Unterkunftsmöglichkeit, welche wir bereits von Deutschland aus gebucht hatten: das Gem Island Resort & Spa. Da angekommen, empfing uns Irene (Resortmanagerin), mit welcher wir bereits vorab per E-Mail Kontakt hatten...eine sehr freundliche und aufgeschlossene Frau!



Unser Zimmer ist eine Art Bungalow mit Balkon und Aussicht auf das blaue Meer und die angrenzende Insel (siehe Foto)...das ist Urlaub!












Nach einer kleinen Erkundungstour durchs Resort, mieteten wir uns ein Kajak und paddelten zu einem einsamen Strand der gegenüberliegenden Insel. Hier wollten wir einen kleinen Ausflug in den Dschungel machen, allerdings hätten wir hier ein Buschmesser und eine

Bergsteigerausrüstung gebraucht...es ging steil nach oben und alles war sehr verwachsen. So paddelten wir (leicht sonnenverwöhnt) zurück, packten Bikini und Badehose aus und kühlten uns etwas im Wasser ab. Allerdings war der Meeresspiegel nicht sehr hoch und so konnten wir ein paar Korallen beobachten.

Kurz vor Sonnenuntergang starteten wir noch eine kleine Klettertour über Steinfelsen, um selbigen in Bildern festzuhalten. Danach ließen wir uns im Restaurant des Resorts nieder.
















Bei Reis und Spaghetti wedelte uns der Wind leicht um die Nase...

Nach einer längeren Plauderrunde mit Irene, welche uns noch ein paar wichtige Tipps für unsere weitere Reise gab, schliefen wir bei Meeresrauschen ein...


Montag, 24. August 2009

Montag, 24. August 2009: Kenyir Lake und Lasir Wasserfall – unterwegs am Rande des Taman Negara Nationalparks

Nach einem etwas ernüchternden Frühstück (wir hatten aufgrund des guten Zimmers andere Vorstellungen vom Frühstück gehabt) haben wir unsere Sachen für einen Ausflug ins Landesinnere (siehe Überschrift) gepackt. Mit dem uns zur Verfügung stehenden Kartenmaterial haben wir dann gut zum Empagan Sultan Mahmud Staudamm (Fläche des damit im Zaum gehaltenen Sees „Tasik Kenyir“: 369 km²) gefunden. Lt. Reiseführer kann man hier nach Ausweis-/Reisepassvorlage aufs Gelände fahren, den Damm besichtigen und mit gecharterten Booten zum Lasir Wasserfall fahren. Jedoch haben die 2 sich schlecht mit Englisch verständigenden Sicherheitskräfte (Polizei?!) uns abgewiesen -> wir können weder aufs Gelände, noch zum Damm... Tja, was nun? Erstmal den Staudamm durch den Stacheldrahtzaun fotografiert und einen kleinen Wasserfall am Rande besichtigt. Dann haben wir die Entscheidung getroffen, ca. 45 km nach Pengkalan Gawi zu fahren, wo man auch mittels Booten zum kleineren Saok Wasserfall fahren kann. Auf der Fahrt begegneten uns u.a. kleinere Herden von Schafen und Kühen, die sich jedoch nicht an die Verkehrsregeln halten und quer über die Straße laufen, wie es ihnen passt. Da wir jedoch defensiv gefahren sind, haben wir kein Tierchen umgefahren... Auch ist noch zu erwähnen, dass die Straßenverhältnisse nicht immer die Besten sind und wir uns teilweise wie auf einem Slalom-Parcours fortbewegt haben. Aber es ist alles gut gegangen.

In Pengkalan Kawi angekommen, hatten wir schnell nach kleiner Verhandlung ein Boot gechartert, allerdings dann doch zum größeren Lasir Wasserfall. *freu* Die Überfahrt über den azurblauen und pupswarmen Kenyir Lake war in einer halben Std. mittels Speedboot gemeistert.












Dann liefen wir etwas in den Dschungel und bekamen den Lasir Wasserfall (insg. 130m hoch und 5 Stufen) zu sehen. Aufgrund der Trockenheit nicht ganz so wild wie sonst, dennoch schön. Es gab auch eine Ebene zum Abkühlen. Claudi kämpfte jedoch lieber mit den Mücken, anstatt mit mir baden zu gehen.

Aber ich muss zugeben, der Weg ins Wasser war nicht ganz so einfach... Einmal drin, war es echt eine Erfrischung. Auch ein Sprung ins Wasser war möglich, da das „Badeloch“ an einigen Stellen sehr tief war. Nach einer Std. Aufenthalt sind wir dann wieder zurückgefahren, und das war auch gut so. Denn es machten sich mal wieder kräftige Regenwolken mit etwas Gewitter breit. Kurz nach Ankunft am Auto und Start mit dem Auto fing es auch kräftig an zu regnen. Wir fuhren dann zurück nach Terengganu, wo wir uns als Erstes mit Geld versorgen mussten... Anschließend gab es auch was zu essen, denn wir leben momentan fast so, wie die Gläubigen hier -> aktuell ist hier nämlich seit 22. August für einen Monat Ramadan. Für die, die es nicht wissen: während des Ramadan darf nur vor Sonnenaufgang und nach Sonnenuntergang gegessen werden. Nach unserer Nahrungsaufnahme sind wir noch in den Supermarkt, ein paar Getränke und was zum Naschen zu holen. Auch hier wurden wir Zeuge, wie der Ramadan gelebt wird, denn während des Sonnenuntergangs (ca. 19.20 Uhr Ortszeit) wurde mittels gebetsähnlicher Ansprache über die Lautsprecher des Supermarktes der Sonnenuntergang verkündet und kurz darauf sah man die Angestellten des Supermarktes und kleinerer Läden mit Essen zwischen den Händen ihre knurrenden Mägen zu stillen... Ein Bild für die Götter (sprichwörtlich)...

Und so endet für uns ein weiterer Tag im abwechslungsreichen Malaysia.



Sonntag, 23. August 2009: Ostküste gen KualaTerengganu

Heute stand Ausschlafen auf dem Programm, schließlich ist der Jetlag noch nicht wirklich verschwunden. Um 9.30 Uhr gings dann aber raus aus den Federn, um nicht die Frühstückszeiten des Hotels zu verpassen. Da wir ja über HRS gebucht hatten und ein Late-Checkout von 15 Uhr inklusive war, hatten wir ja noch ein bisschen Zeit, die wir zum Einen mit der Hotelreservierung für Langkawi verbrachten (irgendwie ist dies schwieriger als gedacht, da schon vieles ausgebucht ist). Zum Anderen beschlossen wir noch eine Runde in den Pool zu gehen, hatten aber irgendwie das Gefühl, uns noch mal den Late-Checkout an der Rezeption bestätigen zu lassen. Da meinte man, wir müssten bis um 12 Uhr auschecken (Anm.: es war bereits 12.20 Uhr!). Nach Diskussionen konnten wir die Zeit auf 13 Uhr drücken...also: Sachen packen, eine kleine Runde im Pool drehen und ab zum Check-out...gesagt, getan. Dort wollte man auf den vereinbarten Preis noch Steuern und Servicegebühren berechnen. Wieder Diskussionen...wir bekamen Recht.

Nun ging es mit dem Auto an der Ostküste entlang. Zwischendrin haben wir noch an einem Supermarkt gehalten, um unser Auto mit Wasser vollzuladen (ganz wichtig bei dem Klima!). Auf der weiteren Strecke konnten wir wieder die „Verkehrsregeln“ der Einheimischen beobachten. An Geschwindigkeiten hält sich niemand, es wird gedrängelt und ohne Rücksicht eingeschert...das Beste sind aber die Moped-Fahrer, welche sich an den roten Ampeln zwischen den Autos durchdrängeln um ganz vorne zu stehen und nicht selten auf dem Randstreifen gegen die Fahrtrichtung fahren...hier ist alles erlaubt. Zudem fuhren wir an der größten Ölraffinerie Malaysias vorbei (Petronas), um welche sich zahlreiche davon profitierende Firmen niedergelassen haben (Stahlwerk etc.). Die Industrialisierung Malaysia ist hier besonders zu erkennen.

















In Kuala Terengganu angekommen, haben wir unser Hotel aufgesucht, eingecheckt und erst einmal den fantastischen Ausblick unseres Zimmers genossen. Wir schauen vom 10. Stock aus genau aufs Meer und in der Ferne sehen wir die Insel Pulau Kapas mit der kleinen Insel Gemia Island, auf welcher wir in 2 Tagen nächtigen werden. Nicht nur der Ausblick, auch das Zimmer ist bisher das Beste unserer Reise. Anschließend sind wir noch in die Stadt gefahren und haben uns bei KFC was Essbares besorgt. Jetzt noch ein bisschen die Abendsonne genießen...



Samstag, 22. August 2009

Samstag, 22. August 2009: Fahrt an die Ostküste


Nachdem wir am Morgen unser Frühstück eingenommen hatten, sollte ja die Mietwagenübergabe am Hotel anstehen. Dies erfolgte zwar mit einer ¾ Std. Verspätung, doch dafür waren wir angenehm überrascht, was das Mietauto betraf. Es handelt sich dabei um einen Proton Persona 1.6, also eine Preisgruppe höher als geordert. Dennoch mussten wir nicht mehr zahlen. Auch ist der Zustand und das Alter des Fahrzeugs besser, als für asiatische Verhältnisse erwartet.






Nachdem wir ausgecheckt und unser Gepäck verstaut hatten, startete unser Linksverkehr-Trip in der Großstadt... Leichter als gedacht steuerten wir zunächst eine Tankstelle an (der Tank war bei Übergabe nur ca. ¼ voll). Der Shell-Tankwartservice (ja, den gibt’s hier auch), half bei der ersten Befüllung. Danach kämpften wir uns zur „Autobahn“ und verließen Kuala Lumpur. Der Trip an sich mit ca. 300km und ca. 3 ¾ Std. Fahrtzeit verlief wenig ereignisreich. Es war kurvig und bergig und Claudi beruhigte sich auch schnell wieder von diversen „brenzligen“ Verkehrssituationen. ;-) Die schöne Landschaft entschädigte jedoch...
















Leider darf man auf Autobahnen nur 90-110 km/h fahren. Aber da wir nicht auf der Autobahn übernachten wollten, fuhren wir meistens etwas schneller und selbst 170 km/h stellten für das „Meppel“ kein Problem dar. Zu erwähnen ist, dass Autobahnen gebührenpflichtig sind und wir heute an diversen Toll Plazas insg. 31 RM (über 6 EUR) zahlen mussten. Jetzt wissen wir auch, warum das staatl. subventionierte Benzin mit umgerechnet 0,36 EUR/l so preiswert ist...


Aus „verkehrstechnischen Gründen“ fuhren wir an Kuantan vorbei (viel zu sehen gibt’s da eh nicht) und steuerten Cherating an, wo wir uns bereits ein Hotel rausgesucht hatten. Da angekommen, wurden uns jedoch eine Preistabelle vorgelegt, wo mehr als das Doppelte für ein DZ mit Frühstück verlangt wurde. Nachdem wir denen erklärten, dass wir im Internet einen Preis von 187 RM gesehen haben, wurden wir eben auf die Onlinereservierung verwiesen, wo dann dieser Preis gewährt werden kann. Leider hatten wir noch nicht online reserviert, aber kein Problem. In der Lobby gab es schließlich viel WLAN... :) Also Laptop aus dem Auto geholt, in die kühle Lobby gesetzt und über HRS das Zimmer gebucht. Bestätigung kam prombt, leider mit dem Hinweis, dass ein Check-In erst ab15 Uhr möglich ist. Somit mussten wir noch 20 min warten... ;-) Anschließend haben wir bei der gleichen Dame das Zimmer zum günstigen Preis in Empfang genommen. :) Im hoteleigenen Coffee House haben wir dann erst mal was zum „Mittag“ gegessen und uns anschließend das Resort inkl. Swimmingpool und Strand angeschaut. Nach einer 2-stündigen Siesta haben wir noch mal den Pool unsicher gemacht, aber wetterbedingt mussten wir das auch schnell wieder beenden, denn Regen und Gewitter machten sich breit. Frisch umgezogen ging es dann noch zu einem Appetizer ins Coffee House. Nun lassen wir uns noch in der Lobby von Live-Musik berieseln, dann werden wir sicherlich bald ins Bett gehen.

Bis bald...