Eigentlich wollten wir heute morgen etwas eher aufstehen, um die Teeplantagen und die BOH Tea Estate anzuschauen und anschließend noch nach Melaka zu fahren. Aber nachdem es in der Nacht wieder mit Regnen angefangen hatte, sahen wir uns schon wieder andere Pläne zu schmieden. Doch zunächst haben wir noch etwas geschlafen, bevor es zum Frühstück ging. Dort erwartete uns die nächste Überraschung: aufgrund geringer Hotelauslastung gab es kein Buffet, sondern nur Frühstück a la Carte. Wir haben uns dann für das Amerikanische entschieden, da hier wenigstens noch Ei-Variationen mit dabei waren. Zudem wurde uns noch leicht säuerliche Milch zu den Flakes gereicht. Als wir dies monierten, gab es dann frische Milch. Nach dem Frühstück ging es zum Auschecken, wo natürlich die nächste Überraschung auf uns wartete. Das Zimmer war um rd. 33 RM teurer als am Vorabend vereinbart, aber wir konnten es uns noch leisten... Wir haben leider nicht die Tax und den Servicezuschlag (welchen Service zahlten wir hier eigentlich?) berücksichtigt. Na gut, das Wetter hatte sich gebessert, denn der Regen war weg. Also fuhren wir frohen Mutes zur BOH Tea Estate (größte Teeplantage in Malaysia). Auf dem Weg, wie sollte es heute auch anders sein, die nächste Überraschung. Beim Fahren bemerkte ich Geräusche am Reifen, was sich als eingefahrene Schraube feststellte. Na prima... Was nun? Weiterfahren und später klären, denn Luft ging keine ab. Der Weg zur BOH war wieder Claudi-freundlich (enge Straße, also für EIN Fzg. Platz und viele Kurven).
Auf den Bergen angekommen, ein traumhafter Blick über die Teeplantagen bis in versch. Täler. Vom Viewpoint noch schöner... Schließlich kosteten wir auch noch vor Ort Tee’s und kauften auch ein. Nun ging es bis ins Tal, zum ca. 60 km entfernten Ort Tapah, wo wir auf den Highway gen Melaka wollten. Aber da war ja noch das Reifenproblem, welches sich jedoch schneller erledigen sollte als vermutet. Bei einem Reifenhändler in Ringlet wurden wir quasi schon erwartet... Die Preisrecherche für einen neuen Reifen war nicht notwendig, da nach ca. 2 min das Problem bereits behoben und der Reifen wieder dicht war. Kostenpunkt: 1,40 EUR. J Kurze Beschreibung der Vorgehensweise: Ranfahren, Person (1) zieht Schraube aus Reifen und steckt mit schraubendreherähnlichem Teil einen schwarzen klebrigen Dichtungsstreifen zur Hälfte in das Loch des Reifens, Person (2) pumpt etwas Luft auf, Person (3) schreibt Rechnung und kassiert. Was will man mehr...Nun konnten wir unsere Fahrt ohne Probleme fortsetzen, hatten wir ja noch ein paar Kilometer vor uns. Nebenbei sei erwähnt, dass die kurvige Talstraße landschaftlich sehr reizvoll ist, wie die 2 beigefügten Bilder beweisen.
Die Autobahnfahrt war fast unspektakulär. Aber Claudi bemerkte während der Fahrt ängstlich ein Geräusch. Mit Warnblinke auf Standstreifen gehalten und nachgeschaut: die Plastikradkastenblende des linken Vorderrades war locker und wurde durch den Fahrtwind an den Reifen gedrückt. Also schnell repariert und weiter gings. Abfahrt Melaka hatten wir dann verpasst, aber Nächste genutzt. Hier wieder eine Überraschung, der Tank war leer... (wie konnte das nur passieren). Nach kurzer Suche und Polizistenbefragung haben wir eine Tankstelle gefunden. Vollgetankt ging es dann nach Melaka (bedeutender Hafen und Handelszentrum im 15. Jh.) und fanden nach einigen Umwegen unser Hotel „Aldy“ (klein und idyllisch). Den Tagesabschluss bildete das Essen in der angeschlossenen Kneipe mit leckeren Drinks, Essen und Live-Musik. WIFI-Zone war hier ebenfalls, was uns entgegen kam. Nun geht es gleich ins Bett...
Winke winke...
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