Sonntag, 6. September 2009

Sonntag, 6. September 2009: Ankunft in Good old Germany


Wir sind heute morgen leicht verspätet um 6.45 Uhr nach einem holprigen Nachtflug in FFM gelandet und haben uns noch mit Katja und Ralf zum McDoof-Frühstück auf dem Airport getroffen. Dann gings in Daniels Wohnung...ich werde nun per Mfg gen DD starten...

Während unserer Zeit haben wir viele verschiedene Seiten Malaysias kennengelernt. Vor allem die Flora in der hügeligen Bergwelt macht dieses Land einzigartig. Singapore als fortschrittliche, "reiche" Stadt gab unserer Reise ein Kontrastprogramm dazu...wir haben viel gesehen, der Erholungseffekt kam leider wie immer zu kurz, aber dafür gibts ja auch andere nette Orte :o)

Samstag, 5. September 2009: Unser letzter Tag...

Wir hatten uns entschieden nach dem alltäglichen Frühstück zunächst eine kurze Shoppingtour zu machen, da Claudi noch einen kleinen Rollkoffer (für's Handgepäck) haben wollte und wir somit dem Thema Übergepäck (da ja angeblich schon bei der Hinreise 1,6 kg mehr auf der Waage standen, was theoretisch nicht sein konnte) entgehen wollten. Wir sind daher mit dem Taxi zur größten Shopping Mall Kuala Lumpur's gefahren und haben in diversen Koffergeschäften die Preise gecheckt. Recht schnell ist die Wahl auf ein tolles Teil in Schwarz gefallen. Ich habe dann auch nochmal in Elektronikgeschäften die Preise für Mini-Laptops verglichen und bin dabei wieder auf den Acer Aspire One gestoßen, der mit Tasche, Maus, Kopfhörer und europäischem Netzadapter rd. 300 € gekostet hätte. Habe es dann aber doch gelassen...
Zurück im Hotel haben wir unsere Koffer neu gepackt und uns schon für den Rückflug vorbereitet (nochmal Duschen und lange Klamotten bereit halten). Ca. 14.30 Uhr haben wir dann aus dem Hotel ausgecheckt und sind mit dem Mietwagen durch etwas dicken Verkehr zu den BATU CAVES gefahren. Eine große und über 272 Stufen zu erreichende Höhle in einem kleinen Bergmassiv konnte dort dann besichtigt werden. Der Stufenweg in die Höhle wurde durch lustige banananfressende Affen aufgelockert. Die Höhle ist eine Art Tempel, in der dann selbst auch ab und zu Messen (oder sowas in der Art) abgehalten werden. Wo wir dort waren, wurde eine Art Reinigungszeremonie abgehalten. Ein goldener, flacher in die Höhe zeigende Pfeil wurde dort abwechselnd mit lehmartiger Masse beschmiert und dann wieder mit Wasser abgewaschen (das Ganze wurde von lustigen Musikanten begleitet). Komische Sache...




















Wenige Zeit später sind wir wieder bergab gestiegen, um uns auf den Weg zur Formel 1 Rennstrecke in Sepang zu machen. Wir wussten, dass lt. Internet wg. einer privaten Veranstaltung keine Besichtigung abgehalten werden konnte, dennoch haben wir unser Glück versucht. Auf dem Weg dahin haben wir uns noch gestärkt und dann ging es zur Rennstrecke. Wir haben dann gleich mal locker die VIP-Einfahrt genommen, wo sonst nur die Teams etc. hinkommen. Der Sicherheitsdienst an der Schranke hat uns mit ziemlicher Sicherheit nicht verstanden, gab uns jedoch den Weg zu dem Fahrerlager frei. Das mussten wir nutzen und das haben wir auch... Wir konnten das Fahrerlager, die Boxengasse, die Start- und Zielgerade ansehen. Ich selbst stand auf der Start- und Zielgeraden mit Blick auf die Ampel. Ich fühlte mich fast wie Schumi (wenn die Ampel angewesen wäre). Im Fahrerlager fanden auch noch paar Aufräumarbeiten statt, wahrscheinlich von der privaten Veranstaltung. Es standen auch noch ein paar schnelle Autos (keine Formel 1-Renner) rum. Einer davon (ein Lotus) stand abfahrbereit in der Boxengasse. Dies nahm ich zum Anlass und fragte mich bei diversen Leuten durch, ob man nicht mal damit eine Runde auf dem Circuit drehen kann. Beim Verantwortlichen angelangt, verwies er mich auf das Circuit-Management, die jedoch erst am nächsten Tag vor Ort sein sollten (wo wir leider schon nicht mehr da sein sollten). Also leider doch nix mit Runde drehen... Schade. Als Trost konnte ich jedoch auf dem Vorplatz 4 Runden mit nem Go-Kart drehen. Auch nicht schlecht. Bei der Ausfahrt aus dem Fahrerlager wollte das freundliche Sicherheitspersonal nur noch einen Blick in den Kofferraum werfen, das war's.
Anschließend sind wir noch zum offiziellen Besuchereingang gefahren, der schon geschlossen hatte. Ich durfte jedoch noch bei Sonnenuntergang ein paar Bilder machen.
Sodann ging es zum Flughafen. Dort haben wir das Mietauto abgegeben (wir sind damit 3011 km gefahren), uns lange Sachen angezogen, eingecheckt, was gegessen und sind verspätet gg. 00:40 Uhr Ortszeit in Kuala Lumpur gestartet. Deutschland wir kommen...

Samstag, 5. September 2009

Freitag, 4. September 2009: Von Singapur zurück nach Kuala Lumpur

Vom heutigen Tag gibt es nicht viel zu berichten.
Nach dem Frühstück haben wir die Sachen gepackt und sind zu der am Mittwoch Abend entdeckten Elektronik-Mall gegangen, um die Preise für Notebooks nochmal zu checken. In der 4. und 5. Etage der Mall gab es dann fast auschließlich nur noch Notebook-Läden (in den ersten 3 Etagen gibt es mehr Kameras, Handy's etc.). Extrem günstige Angebote konnten wir aber auch heute nicht finden. Ein "Acer Aspire One" in 10"-Größe kostete 599 SGD (also ca. 300 EUR). Trotz internationaler Garantie gab es keinen europäischen Netzstecker bzw. Adapter in dem Geschäft. Ein Rabatt war nicht möglich, so dass wir schließlich auch nichts gekauft haben. Nachdem wir mittags aus dem Hotel ausgecheckt sind, ging es mit Taxi und Bus wieder über die Grenze nach Malaysia. Die Grenzabfertigung lief dabei heute schneller (langsam wissen wir ja, wie es dort funktioniert)... Nach Mietwagenbeladung ging es etwas kreuz und quer durch die Stadt, um auf die Express-Highway gen KL zu finden. Nachdem wir ihn gefunden hatten ging es ohne Probleme zügig nach KL. Hier sind wir dann jedoch in die Rush Hour gekommen und standen fast nur, anstatt vorwärts zu kommen. Wir haben dann kurzerhand andere Straßen gewählt und das Auto in einem Parkhaus abgestellt, da wir keine Lust hatten, im Verkehr rumzustehen. Somit sind wir erstmal im "Malaya-Cafe" Abendessen gegangen und haben langsam Abschied vom Urlaub genommen... Gg. 20.30 Uhr sind wir dann zum Hotel.
Morgen nun haben wir noch einen Tag, bevor es abends gg. 23.50 Uhr Ortszeit wieder mit dem Flieger gen Frankfurt geht. Dieser Report folgt natürlich noch...
Grüße an alle in der Heimat.

Freitag, 4. September 2009

Donnerstag, 3. September 2009: Singapore

Aufstehen, Frühstück und ab in die Stadt. Wir fuhren mit der MRT (wider Erwarten hatten wir ziemlich schnell ein (Plastik-)Ticket am Automaten erworben) zur berühmten Einkaufsstraße "Orchard Road" und bummelten diese ein wenig entlang. Bei Gucci, Prada und Louis Vuitton war aber nicht wirklich was für unseren Geldbeutel dabei. Weiter ging es Richtung Chinatown. Hier bummelten wir über einen Markt mit allerlei Ständen. Nervig waren nur die Elektronik-Händler, welche einem alles mögliche verkaufen wollen und nicht locker lassen (preislich ist hier wirklich nichts zu holen!). Zudem ließen wir uns in Chinatown von einem älteren Mann unsere Namen in chinesischen Schriftzeichen malen. Das ist doch mal ein schönes Andenken :o) Nach weiteren Kilometern zu Fuß zwischen vielen Hochhäusern fuhren wir mit der MRT zum Hotel zurück, um uns für den Abend "frisch zu machen".















































Um 19 Uhr holten wir einen Kollegen von Daniel (Volker) am SEB-Büro am Raffles Place (Singapore Land Tower) ab und fuhren mit ihm in den 36. Stock. Leider war es mittlerweile schon recht dunkel, aber Singapore bei Nacht ist ja auch ganz schön :) Ein Geschäftsführer war auch noch vor Ort und machte ziemlich große Augen als Daniel vor ihm stand. Schnell wieder weg bevor er mit Arbeit droht...

Danach fuhren wir mit Volker im Taxi zu seiner Wohnung (dabei sind wir über Teilstrecken der Formel 1 gefahren, welche am 27. Sept. als Nachtrennen in der Stadt ausgetragen wird). Hier lernten wir seine Frau Ingrid, seinen 4 Wochen alten Sohn Sean und natürlich seine Wohnung kennen. Schön wäre noch geschmeichelt, allerdings ist das singaporianische Pflaster nicht ganz so günstig...

Zu fünft machten wir uns auf den Weg zu einem Seafood-Restaurant und bestellten verschiedenste Sachen (gebratenen Reis, Artischocken, Fisch, Chicken, Beef,...). War zwar lecker, aber für meinen Geschmack teilweise zu spicy (scharf). Anschließend begleiteten wir die drei noch mit in ihre Wohnung und machten uns wenig später mit dem Taxi auf zum Hotel...

Fazit: Singapur ist eine große, schöne und mit westlichem Flair angehauchte Stadt, welche aufgrund der vielen Hochhäuser absolut sehenswert ist. Doch ist das Leben hier nicht ganz billig. Weiterhin ist zu beachten, dass es hier eine Reihe diverser strenger Verbote gibt, die u.a. die Kriminalität massiv eindämmen. Bspw. sind Essen und Trinken in öffentlichen Verkehrsmitteln, Rauchen an diversen Plätzen, das Überqueren der Straße an nicht vorgegebenen Überwegen und das Spucken auf Gehwegen per Gesetz verboten und werden mit hohen Geldstrafen geahndet (soweit es vom Gesetzt gesehen wird).

Mittwoch, 2. September 2009

Mittwoch, 2. September 2009: Einreise nach Singapore

Aufstehen, die Sonne lacht. Heute morgen gab es leider nur wieder Frühstück a la Carte, aber es war ganz annehmbar. Anschließend nahmen wir uns ein Fahrradtaxi (ähnlich unseren Velo-Taxis, nur viel bunter geschmückt -> hier gibt es 1x im Jahr einen Wettbewerb: wer hat das schönste Fahrrad!?










Der Fahrer "strampelte" uns zu diversen Sehenswürdigkeiten in Melaka und erklärte uns etwas zur Geschichte der Stadt bzw. Malaysias. In Melaka sind die dunkelroten Gebäude (aus der holländischen Ära) ein Wahrzeichen. Anbei eine Kirche...










Das Ganze war wirklich interessant und vor allem witzig, wie wir zu zweit auf dem viel zu engen Sitzplatz saßen und Bob (unser Fahrer) jeder Frau hinterher hupte, sein Radio (welches 3 Hits abspielen konnte) auf laut stellte und uns einmal auch nen Berg hoch schieben musste...der Arme kam ganz schön ins Schwitzen...nach mehr als einer Stunde kamen wir wieder am Hotel an, packten zusammen und checkten aus. Melaka ist wirklich eine geschichtsträchtige und sehenswerte Stadt. Zum Glück hatte uns Irene von Gem Island den Tipp gegeben, hier noch einen Halt einzulegen.

Nun erwartete uns die Fahrt auf dem Highway Richtung Johor Bharu, wo man über die Grenze nach Singapore gelangt. Unser Proton zeigte dabei heute keine Macken, wir stellten ihn in einer Tiefgarage eines Shopping Centers von Johor Bharu ab. Dann galt es den richtigen Weg über Rolltreppen und endlose Gänge zu finden...Ausreise aus Malaysia...Einstieg in einen Bus...Fahrt über die Brücke nach Singapore...mit Gepäck aussteigen und Einreise in Singapore...Gepäck durchleuchten...wieder in den Bus steigen...dies dauerte insg. 1,5h :( Und dann ging es weiter Richtung City...
Eigentlich wollten wir an der ersten MRT-Station (Mass Rapid Transit) aus dem Bus aussteigen, aber im Bus erklärte uns ein redseeliger alter Mann mit dicken Ringen an den Fingern, Armkettchen, Halsketten, Bierbauch und Gucci-Brille (sehr lustig anzuschauen), dass wir doch bis zur Endstation mit dem Bus fahren sollten, anstatt mit unserem Gepäck in der Rush-Hour mit der MRT zu fahren. Und so fuhren wir ca. 40 Minuten mit dem Bus (obwohl unser Ticket wahrscheinlich nur bis kurz nach der Grenze galt), stiegen aus und nahmen uns für den restlichen Weg ein Taxi. Check-in im wirklich schönen Hotel...
Anschließend gingen wir noch ein wenig die Straße entlang, da wir ja noch was zum Abendessen brauchten. Wir standen auch in einem großen Shopping-Center, jedoch gab es hier nur Elektronik-Läden...Nikon, Toshiba, LG, Samsung ...auf 5 Etagen ist hier ALLES vertreten! Leider sind die Preise auf den ersten Blick aber nicht sooo günstig wie wir uns das vorgestellt hatten :( Im Kellergeschoss des Centers befand sich eine Food Hall, wo man nach Herzenslust alle möglichen asiatischen Gerichte bekommt. Wir ließen uns gebratene Nudeln und frittierte Hühnchennuggets schmecken...

Morgen wollen wir dann ein wenig die Stadt unsicher machen...

Dienstag, 1. September 2009: Von dem Hochplateau der Cameron Highlands zum Meer nach Melaka (ein Tag mit Überraschungen)

Eigentlich wollten wir heute morgen etwas eher aufstehen, um die Teeplantagen und die BOH Tea Estate anzuschauen und anschließend noch nach Melaka zu fahren. Aber nachdem es in der Nacht wieder mit Regnen angefangen hatte, sahen wir uns schon wieder andere Pläne zu schmieden. Doch zunächst haben wir noch etwas geschlafen, bevor es zum Frühstück ging. Dort erwartete uns die nächste Überraschung: aufgrund geringer Hotelauslastung gab es kein Buffet, sondern nur Frühstück a la Carte. Wir haben uns dann für das Amerikanische entschieden, da hier wenigstens noch Ei-Variationen mit dabei waren. Zudem wurde uns noch leicht säuerliche Milch zu den Flakes gereicht. Als wir dies monierten, gab es dann frische Milch. Nach dem Frühstück ging es zum Auschecken, wo natürlich die nächste Überraschung auf uns wartete. Das Zimmer war um rd. 33 RM teurer als am Vorabend vereinbart, aber wir konnten es uns noch leisten... Wir haben leider nicht die Tax und den Servicezuschlag (welchen Service zahlten wir hier eigentlich?) berücksichtigt. Na gut, das Wetter hatte sich gebessert, denn der Regen war weg. Also fuhren wir frohen Mutes zur BOH Tea Estate (größte Teeplantage in Malaysia). Auf dem Weg, wie sollte es heute auch anders sein, die nächste Überraschung. Beim Fahren bemerkte ich Geräusche am Reifen, was sich als eingefahrene Schraube feststellte. Na prima... Was nun? Weiterfahren und später klären, denn Luft ging keine ab. Der Weg zur BOH war wieder Claudi-freundlich (enge Straße, also für EIN Fzg. Platz und viele Kurven).


Auf den Bergen angekommen, ein traumhafter Blick über die Teeplantagen bis in versch. Täler. Vom Viewpoint noch schöner... Schließlich kosteten wir auch noch vor Ort Tee’s und kauften auch ein. Nun ging es bis ins Tal, zum ca. 60 km entfernten Ort Tapah, wo wir auf den Highway gen Melaka wollten. Aber da war ja noch das Reifenproblem, welches sich jedoch schneller erledigen sollte als vermutet. Bei einem Reifenhändler in Ringlet wurden wir quasi schon erwartet... Die Preisrecherche für einen neuen Reifen war nicht notwendig, da nach ca. 2 min das Problem bereits behoben und der Reifen wieder dicht war. Kostenpunkt: 1,40 EUR. J Kurze Beschreibung der Vorgehensweise: Ranfahren, Person (1) zieht Schraube aus Reifen und steckt mit schraubendreherähnlichem Teil einen schwarzen klebrigen Dichtungsstreifen zur Hälfte in das Loch des Reifens, Person (2) pumpt etwas Luft auf, Person (3) schreibt Rechnung und kassiert. Was will man mehr...Nun konnten wir unsere Fahrt ohne Probleme fortsetzen, hatten wir ja noch ein paar Kilometer vor uns. Nebenbei sei erwähnt, dass die kurvige Talstraße landschaftlich sehr reizvoll ist, wie die 2 beigefügten Bilder beweisen.




















Die Autobahnfahrt war fast unspektakulär. Aber Claudi bemerkte während der Fahrt ängstlich ein Geräusch. Mit Warnblinke auf Standstreifen gehalten und nachgeschaut: die Plastikradkastenblende des linken Vorderrades war locker und wurde durch den Fahrtwind an den Reifen gedrückt. Also schnell repariert und weiter gings. Abfahrt Melaka hatten wir dann verpasst, aber Nächste genutzt. Hier wieder eine Überraschung, der Tank war leer... (wie konnte das nur passieren). Nach kurzer Suche und Polizistenbefragung haben wir eine Tankstelle gefunden. Vollgetankt ging es dann nach Melaka (bedeutender Hafen und Handelszentrum im 15. Jh.) und fanden nach einigen Umwegen unser Hotel „Aldy“ (klein und idyllisch). Den Tagesabschluss bildete das Essen in der angeschlossenen Kneipe mit leckeren Drinks, Essen und Live-Musik. WIFI-Zone war hier ebenfalls, was uns entgegen kam. Nun geht es gleich ins Bett...

Winke winke...



Dienstag, 1. September 2009

Montag, 31. August 2009: Hinauf in die Cameron Highlands


Nach einem späten Frühstück ging es wieder Richtung Festland (über die 13km lange Brücke -> siehe Bild) und auf den Highway Richtung Ipoh. Kurz hinter Ipoh fuhren wir ab und folgten der Ausschilderung in Richtung Cameron Highlands. Es ging rund 80km auf einer steilen und kurvigen Straße hinauf in die Highlands. Vom Auto fahren wird mir ja eher selten schlecht, aber ein bissl schwummrig war mir schon...Ablenkung boten diverse Plantagen (vor allem Erdbeeren und Tee) und die dazugehörigen Verkaufsstände der Einheimischen. Wir machten einen Stopp bei „The green garden view“, wo wir diverse selbsthergestellte Sachen kaufen und uns die Erdbeerpflanzen mal aus der Nähe anschauen konnten.




Auf der weiteren Fahrt kamen wir an einem Schmetterlingsgarten vorbei. Hier kann man farbenfrohe Schmetterlinge betrachten und natürlich auch fotografieren. Dem schloss sich ein Pflanzengarten an, wo man u.a. hochgezüchtete Hibisken (die Nationalblume Malaysias) und Kakteen sieht.











Dann ging es nach Tanah Rata. Nach dem Check-in ins Hotel „Century Pines Resort“ half uns der freundliche Kofferträger beim Gepäck (hier gibt es, anders als in Deutschland, in fast jedem Hotel einen Kofferträger, welcher mit einem Wagen parat steht, sobald man vors Hotel fährt). Vor einer Treppe blieb er stehen, lud unser Gepäck vom Wagen herunter, wies uns darauf hin dass unser Zimmer in der 1. Etage liegt und ging...mhhh, hier gibt es wohl keinen Aufzug, also schleppen...das Zimmer ist ganz okay, nur dass wir das warme Wasser eine halbe Std. vor Benutzung per Schalterdruck erwärmen müssen...


Danach ruhten wir uns ein bisschen aus, was meinem Magen nach der Fahrt auch recht gut tat. Leider begann es auch zu regnen, so dass die geplante, kleine Wandertour nicht stattfand. Abends sind wir dann noch in die Stadt gefahren (ca. 200m). Da ein Internet-Zugang im Hotel kostenpflichtig ist (und nicht zu wenig -> 8 € für 24h!), packten wir den Laptop mit ein. Bei mehreren Läden und kleineren Hotels wird sich wohl ein ungesichertes Netzwerk finden...und es fand sich eins (nach mehreren Umpark-Manövern). Eine kleine Fastfood-Bude bot seinen Besuchern kostenloses Internet an und wir parkten davor :o) Die Suche nach einem Hotel für Singapur war nicht so einfach und zog sich in die Länge. Also gingen wir in das Restaurant, steckten den Laptop ans Netz (Akku war so gut wie leer), bestellten was zum Abendessen und saßen dort noch eine Weile...erfolgreich: wir haben ein Hotelzimmer gebucht. Dann betraten 4 jugendliche Einheimische das Restaurant und gingen auf uns zu. Sie wollten, dass wir an ihrer Umfrage teilnehmen. Also füllten wir je ein A4-Blatt aus, auf welchem demografische Fakten sowie Pro und Contra der Cameron Highlands abgefragt wurden. Anschließend wollten sie ein Foto von uns (mit sich) machen. Gesagt, getan...und zur „Belohnung“ durfte ich eine Art Lesezeichen aus einem Stapel ziehen. Darauf befand sich etwas Selbstgemaltes. Das „Lesezeichen“ für Daniel legte er mir gleich mit auf den Tisch...dann verabschiedeten sich die 4 und gingen...komische Bande :o)


Nun noch etwas relaxen und dann ab ins Bett...Gute Nacht!


@ Mum and Dad: Ich hoffe, ihr genießt den Abend...auf die nächsten 30 :o)