Montag, 31. August 2009

Sonntag, 30. August 2009, Von Langkawi über's Festland zur Insel Penang

Nachdem heute morgen die Bewölkung wieder stärker war und es auch vereinzelt etwas nass machte, haben wir dies gelassen genommen. Denn gestern war tolles Wetter zur Inselerkundung und heute haben wir Langkawi eh wieder verlassen. Zunächst aber haben wir uns nochmal am reichlichen Frühstücksbüffet gestärkt, bevor es dann mit dem Taxi zur Fähre und anschließend bei einer annehmbaren ca. 1 1/4 std. Fährfahrt zurück nach Kuala Kedah ging. Dort haben wir dann unseren Mietwagen wieder in Besitz genommen und sind über den Nort-South-Highway südwärts gen Penang gefahren. Penang ist eine Insel mit chinesischem Einschlag und wunderbar über eine 13km lange und 3-spurige Brücke (je Fahrtrichtung) zu erreichen. Unser Ziel dabei war Georgetown. Unser gestern vorgebuchtes Hotel haben dabei wir auch recht problemlos gefunden. Unser Zimmer liegt dabei in der 28. Etage (Vorletzte). Neben Welcome-Drink, 2 Wasserflaschen und freiem Internet-Zugang, hat "Sir" Daniel (so werde ich in Malaysia übrigens immer angesprochen) als Überraschungsgeschenk sogar ein total geiles Poloshirt mit Hotelwerbung geschenkt bekommen... Für Frauen haben die hier leider wenig übrig (der Glauben lässt grüßen).
Anschließend sind wir zu dem am Penang Hill liegenden "Kek Lok Si-Tempel" (größter buddistischer Tempel in Malaysia, der sehr touristisch geprägt und frequentiert ist) gefahren. Nachdem wir uns diverse Räumlichkeiten angeschaut haben, sind wir noch über mehrere Stufen die Pagode hinaufgestiegen, wo wir einen wundervollen Blick auf Georgetown genießen konnten. Anschließend sind wir mit Badesachen im Gepäck durch die Stadt nach Batu Ferringhi gefahren, wo sich ein kilometerlanger sandiger Küstenstreifen befindet. Auch hier ist alles touristisch geprägt, den vielen Hotels sei dank. Am Strand wurde dieser Eindruck erneut mit diversen und viel genutzten Wassersportmöglichkeiten gefestigt. Da die Wellen etwas mächtig und das nicht ganz klare Wasser wenig Idylle zum Baden versprach, haben wir den Sonneuntergang (soweit dies anhand der Unruhe dort möglich war) genossen und ein paar Bilderchen gemacht.


















Wieder angekommen am Hotel, haben wir später noch das Zimmer gewechselt, da der Fahrstühle ggü. unserem Zimmer extrem laut waren und wir WIFI-technisch keine Verbindung herstellen konnten. Nun befinden wir uns in einem besseren Zimmer in der 27. Etage. :-)
In diesem Sinne schon mal gute Nacht...

Sonntag, 30. August 2009

Samstag, 29. August 2009: Sunny Langkawi

Euer Daumen drücken hat geholfen: wir hatten nämlich Glück und standen bei Sonnenschein mit ein paar Wolken auf (der Regen war weg). Wir begaben uns dann zum reichhaltigen Frühstücksbuffet und ließen uns danach mit dem Taxi zur Talstation des "Cable Car" (Seilbahn) bringen. Dort angekommen, entschieden wir uns gegen die Fahrt auf die Plattform, da die Mittel- und die Bergstation im Nebel verschwanden und ein Ausblick auf die Inselwelt von Langkawi somit nicht wirklich gegeben war. Also bummelten wir durch das im sonnigen Tal und mit unzähligen Souvenirgeschäften (etc.) belegte "Oriental Village", welches sich am Fuße der Seilbahn-Talstation befand. Da sich die Wolken-/Nebellage am Berg nicht besserte, entschieden wir uns zu den "Seven Walls" (Sieben Brunnen) zu wandern, welche sich unweit der Seilbahn befinden. Diese Sieben Brunnen laufen weiter unten zum Telaga Tujuh-Wasserfall zusammen. Der Aufstieg zu den Seven Walls war bei tropischer Hitze (begleitet von der typischen und lautstarken Dschungelakustik) nicht ganz so einfach. Schließlich galt es 638 Stufen zu überwinden. Endlich angekommen, standen wir quasi am oberen Ende des großen Telaga Tujuh-Wasserfalls, welcher aufgrund des Regens der letzten Tage (nach mehreren Info's hatte es seit 5 Tagen in Folge geregnet) reichlich Wasser mit sich führte... Beim Abstieg wollten wir uns den Wasserfall natürlich auch noch von unten anschauen und bogen in einen Weg ab. Nach mehreren Metern lief plötzlich eine freilaufende Affenbande auf uns zu. Von Großvater bis Kleinkind war alles vertreten...total süß den Affen beim Klettern, Spielen und gegenseitigen "Entläusen" zuzusehen :) Da sie jedoch etwas scheu waren, hatten wir keinen "Attacken" zu befürchten... Einige Meter weiter waren wir am Ziel und wurden mit einem tosenden Wasserfall belohnt. Wieder im Tal angekommen, gönnte sich Daniel eine Kokosnuss. Leider waren die Bergstationen der Seilbahn immer noch im Nebel verschwunden und so orderten wir uns ein Taxi zur "Underwater World". Hier konnte man alle möglichen Fischarten, Pinguine, Vögel etc. aus der Nähe betrachten.









@Katja & Ralf: auch wir fanden die Seedrachen besonders witzig und haben gleich mal ein Foto veröffentlicht :)













Zurück im Hotel sprangen wir noch kurz in den Pool und gönnten uns dann (als es wieder mal mit Regnen anfing) im Spa-Bereich eine 1-stündige Aromaöl-Ganzkörpermassage mit anschließendem Dampfbad- und Saunagang...sehr entspannend! Allerdings haben wir uns irgendwie ein bisschen daneben benommen. Zu Anfang haben wir Tee getrunken, der gar nicht für uns gedacht war und dann hab ich auch noch den Einweg-Schlüpfer beim Falsch-Anziehen zum Reißen gebracht...peinlich!

Anschließend ließen wir den Abend bei Wein, Pasta und Risotto im italienischen Restaurant des Hotels ausklingen...

Freitag, 28. August 2009

Freitag, 28. August 2009: It's a rainy day...

Shit happens. Als wir heute morgen aufgestanden sind, war immer noch der sich in der Nacht eingestellte starke Regen vorhanden. Wir hatten aber noch Hoffnung auf besseres Wetter, da wir ja nicht auf dem Festland verweilen, sondern auf die Insel Langkawi übersetzen wollten. Kurz vor Start der Fähre hörte dann der Regen auch auf. Die Überfahrt zur Insel stand jedoch nicht unbedingt unter ruhigem Fahrwasser. Dennoch haben wir sie wohlbehalten überstanden. Kurz vor Fahrtende stellte sich dann auch wieder der Regen ein... :-(
Nach dem Ausstieg haben wir uns in der kleinen Duty-Free-Shopping Mall bei Starbucks erstmal was zu trinken gegönnt, bevor wir mit dem gecharterten Taxi zu unserem Hotelanwesen gefahren sind. Anmerkung: es regnete nach wie vor in Strömen.
Nach Check-In und Zimmer-in-Empfangnahme mussten wir feststellen, dass es hier schon längere Zeit regnen muss. Das Hotelgelände vermittelte dazu einen ungetrübten Einblick (diverse Wasserflächen auf den Wiesen etc., die Gehwege um die Hotelgebäude standen teilweise bis zu 10 cm unter Wasser usw.).
Wir haben daher erstmal die Anlage erkundet, die doch ganz schön ist und viel bietet (natürlich nicht alles unentgeltlich). Um den Pool- und Strandbereich besichtigen zu können, mussten wir natürlich raus. Claudi schnappte sich den Schirm und ich die Badehose. Der Pool war fast, der Strand dagegen ganz leer. Der Strand war aber auch nicht wirklich nutzbar, da er vom Regen teilweise unterspült und ins Meer gerutscht war.
Zudem waren Strand und Meer verschmutzt mit
Geröll
und ähnlichen Dingen. Ich nutzte den Pool noch für eine kurze Erfrischung (immerhin waren es noch ca. 28°C) und Claudi ging zurück auf's Zimmer. Nach etwas Fernsehen (endlich ein dt. Sender -> DW-TV) haben wir uns dann frisch gemacht, sind zunächst den Begrüßungsdrink abholen gegangen und anschließend noch Essen.
Der Regen hat mittlerweile aufgehört und die kleinen "Seen" im Hotelgelände sind wieder verschwunden. Für morgen schaut es jedoch nicht gut aus... Ein "Notfallplan" wurde schon durchdacht... Nur schade, dass wir wahrscheinlich nicht wie geplant die Insel erkunden können. Aber irgendwie scheint auf der ganzen Westküste derzeit schlechtes Wetter zu herrschen. Wir lassen uns überraschen...
Dies war's für heute. Wünscht uns besseres Wetter und lasst es Euch selbst gut gehen.

















Donnerstag, 27. August 2009

Donnerstag, 27. August 2009: East-West-Highway

Heute nun haben wir die Ostküste verlassen, um Richtung Westküste zu fahren. Dabei haben wir den East-West-Highway benutzt. Der Name klingt jedoch verlockender als es am Ende ist...
9.30 Uhr war Abfahrt am Hotel in Kota Bharu. Auf landstraßenähnlichen Wegen quälten wir uns im Verkehr mühselig vorwärts. Tanken und diverse Pippi-Pausen trugen ebenfalls zur zeittreibenden Fahrt bei. Hinzu kamen mehrere extrem starke Regenschauer mit Aquaplaning (selbst Scheibenwischer Stufe 3 half nicht), wo man nicht besonders voran kam. Entschädigt wurden wir zwischen den Schauern mit beeindruckenden Blicken auf die Landschaft. Wir sahen den Dschungel in seiner ursprünglichen Form, wo selbst noch Warnschilder auf Elefanten hinweisen (Straßenüberquerungen). Leider haben wir keine Elefanten gesehen...

















An anderer Stelle sah man aber auch die Abholzung des Dschungels, was das Ganze wieder trübte.
Kurzum, wir haben heute 420km zurückgelegt und dafür stolze 7 Std. benötigt (siehe eingangs benannte Fakten).



Angekommen in Alor Setar haben wir uns dann für die morgige Fähre zur Insel Langkawi 2 Tickets gesichert, da an Wochenenden und zur derzeitigen Ferienzeit in Malaysia meistens großer Andrang herrscht. Danach haben wir ein Hotel aus dem Reiseführer aufgesucht und aufgrund des Ramadan auch eine "Special Rate" bekommen. Da haben wir natürlich nicht "nein" gesagt. Anschließend gab es noch nen kurzen Stadtbummel mit Uhrturm, Moschee und Telekom-Tower.








Pünktlich zur Ausrufung des Ramadan (ja auch im Fernsehen erfolgt dies) haben wir dann zum wolkenverhangenen Sonnenuntergang gg. 19.20 Uhr unser Abendessen verspeist.
Morgen gehts dann wie gesagt auf Langkawi, aber dazu berichten wir separat...
Viele Grüße in die Heimat.

Mittwoch, 26. August 2009: Byebye Gem Island, Welcome Kota Bharu


Nach einer nicht ganz so erholsamen Nacht, hieß es zeitig aufstehen, um den wolkenverhangenen Sonnenaufgang in Bildern festzuhalten.













Nach „getaner Arbeit“ wurde noch etwas geschlummert, bis es zum Frühstück ging. Dieses war gut und mit Blick aufs Meer schmeckte es noch besser.











Dann haben wir das getan, was auch im Urlaub mal sein muss: einfach Relaxen und nichts tun. Dies ließ sich wunderbar von unserem Balkon mit Meeresblick aus tun...
Da sich auf Gem Island auch eine Schildkrötenaufzuchtstation befindet, haben wir uns dies natürlich auch angeschaut. Die kleinen geschlüpften Turtles schwimmen dabei in einem Bassin herum, wo sie tgl. mit Fischkadavern gefüttert werden. Eine Raubtierfütterung ist gar nichts dagegen... ;-)
Kurz vor der Rückreise zum Festland haben wir uns noch von Irene verabschiedet und sind dann nach der Überfahrt gg. 14 Uhr wieder mit dem Auto zum nächsten Ziel (Kota Bharu) gestartet. Dabei haben wir noch mal unseren Getränkevorrat aufgefüllt und etwas gegessen. Claudi hat endlich auch ihre „Winkebume“ (Erklärung folgt daheim) gekauft.
In Kota Bharu haben wir erstmalig ein nicht vorgebuchtes Zimmer in Beschlag genommen. Auch wenn es nicht das Luxuriöseste ist, ist es doch für eine Nacht vollkommen ausreichend. Danach waren wir noch kurz in der Stadt und haben uns bei einer allseits bekannten Fastfood-Kette dem Abendessen hingegeben. Nun gehen wir gleich ins Bett, da morgen eine längere Fahrstrecke auf uns wartet (die Westküste ruft)...

Mittwoch, 26. August 2009

Dienstag, 25. August 2009: Ab auf die einsame Insel

Nach einem kurzen Frühstück hieß es wieder: Koffer packen! Nach einer 20-minütigen Autofahrt sind wir an der Ablegestelle (Jetty) in Marang angekommen. Unser Speedboot via Pulau Gemia Island (kurz: Gem) sollte hier eine Stunde später starten. Vor Ort sprach uns ein Bootsführer an und 10 Minuten später saßen wir bereis mit 5 weiteren Personen und einer Menge Gepäck auf dem Boot. Ein Pärchen wurde in einem Resort auf der angrenzenden größeren Insel Pulau Kapas abgesetzt, dann ging es via Gem, wo wir auf einem wackligen Steg ausstiegen.

















Gem Island ist eine etwa 420m lange und 140m breite unbewohnte Insel im südchinesischen Meer. Hier befindet sich nur eine Unterkunftsmöglichkeit, welche wir bereits von Deutschland aus gebucht hatten: das Gem Island Resort & Spa. Da angekommen, empfing uns Irene (Resortmanagerin), mit welcher wir bereits vorab per E-Mail Kontakt hatten...eine sehr freundliche und aufgeschlossene Frau!



Unser Zimmer ist eine Art Bungalow mit Balkon und Aussicht auf das blaue Meer und die angrenzende Insel (siehe Foto)...das ist Urlaub!












Nach einer kleinen Erkundungstour durchs Resort, mieteten wir uns ein Kajak und paddelten zu einem einsamen Strand der gegenüberliegenden Insel. Hier wollten wir einen kleinen Ausflug in den Dschungel machen, allerdings hätten wir hier ein Buschmesser und eine

Bergsteigerausrüstung gebraucht...es ging steil nach oben und alles war sehr verwachsen. So paddelten wir (leicht sonnenverwöhnt) zurück, packten Bikini und Badehose aus und kühlten uns etwas im Wasser ab. Allerdings war der Meeresspiegel nicht sehr hoch und so konnten wir ein paar Korallen beobachten.

Kurz vor Sonnenuntergang starteten wir noch eine kleine Klettertour über Steinfelsen, um selbigen in Bildern festzuhalten. Danach ließen wir uns im Restaurant des Resorts nieder.
















Bei Reis und Spaghetti wedelte uns der Wind leicht um die Nase...

Nach einer längeren Plauderrunde mit Irene, welche uns noch ein paar wichtige Tipps für unsere weitere Reise gab, schliefen wir bei Meeresrauschen ein...


Montag, 24. August 2009

Montag, 24. August 2009: Kenyir Lake und Lasir Wasserfall – unterwegs am Rande des Taman Negara Nationalparks

Nach einem etwas ernüchternden Frühstück (wir hatten aufgrund des guten Zimmers andere Vorstellungen vom Frühstück gehabt) haben wir unsere Sachen für einen Ausflug ins Landesinnere (siehe Überschrift) gepackt. Mit dem uns zur Verfügung stehenden Kartenmaterial haben wir dann gut zum Empagan Sultan Mahmud Staudamm (Fläche des damit im Zaum gehaltenen Sees „Tasik Kenyir“: 369 km²) gefunden. Lt. Reiseführer kann man hier nach Ausweis-/Reisepassvorlage aufs Gelände fahren, den Damm besichtigen und mit gecharterten Booten zum Lasir Wasserfall fahren. Jedoch haben die 2 sich schlecht mit Englisch verständigenden Sicherheitskräfte (Polizei?!) uns abgewiesen -> wir können weder aufs Gelände, noch zum Damm... Tja, was nun? Erstmal den Staudamm durch den Stacheldrahtzaun fotografiert und einen kleinen Wasserfall am Rande besichtigt. Dann haben wir die Entscheidung getroffen, ca. 45 km nach Pengkalan Gawi zu fahren, wo man auch mittels Booten zum kleineren Saok Wasserfall fahren kann. Auf der Fahrt begegneten uns u.a. kleinere Herden von Schafen und Kühen, die sich jedoch nicht an die Verkehrsregeln halten und quer über die Straße laufen, wie es ihnen passt. Da wir jedoch defensiv gefahren sind, haben wir kein Tierchen umgefahren... Auch ist noch zu erwähnen, dass die Straßenverhältnisse nicht immer die Besten sind und wir uns teilweise wie auf einem Slalom-Parcours fortbewegt haben. Aber es ist alles gut gegangen.

In Pengkalan Kawi angekommen, hatten wir schnell nach kleiner Verhandlung ein Boot gechartert, allerdings dann doch zum größeren Lasir Wasserfall. *freu* Die Überfahrt über den azurblauen und pupswarmen Kenyir Lake war in einer halben Std. mittels Speedboot gemeistert.












Dann liefen wir etwas in den Dschungel und bekamen den Lasir Wasserfall (insg. 130m hoch und 5 Stufen) zu sehen. Aufgrund der Trockenheit nicht ganz so wild wie sonst, dennoch schön. Es gab auch eine Ebene zum Abkühlen. Claudi kämpfte jedoch lieber mit den Mücken, anstatt mit mir baden zu gehen.

Aber ich muss zugeben, der Weg ins Wasser war nicht ganz so einfach... Einmal drin, war es echt eine Erfrischung. Auch ein Sprung ins Wasser war möglich, da das „Badeloch“ an einigen Stellen sehr tief war. Nach einer Std. Aufenthalt sind wir dann wieder zurückgefahren, und das war auch gut so. Denn es machten sich mal wieder kräftige Regenwolken mit etwas Gewitter breit. Kurz nach Ankunft am Auto und Start mit dem Auto fing es auch kräftig an zu regnen. Wir fuhren dann zurück nach Terengganu, wo wir uns als Erstes mit Geld versorgen mussten... Anschließend gab es auch was zu essen, denn wir leben momentan fast so, wie die Gläubigen hier -> aktuell ist hier nämlich seit 22. August für einen Monat Ramadan. Für die, die es nicht wissen: während des Ramadan darf nur vor Sonnenaufgang und nach Sonnenuntergang gegessen werden. Nach unserer Nahrungsaufnahme sind wir noch in den Supermarkt, ein paar Getränke und was zum Naschen zu holen. Auch hier wurden wir Zeuge, wie der Ramadan gelebt wird, denn während des Sonnenuntergangs (ca. 19.20 Uhr Ortszeit) wurde mittels gebetsähnlicher Ansprache über die Lautsprecher des Supermarktes der Sonnenuntergang verkündet und kurz darauf sah man die Angestellten des Supermarktes und kleinerer Läden mit Essen zwischen den Händen ihre knurrenden Mägen zu stillen... Ein Bild für die Götter (sprichwörtlich)...

Und so endet für uns ein weiterer Tag im abwechslungsreichen Malaysia.



Sonntag, 23. August 2009: Ostküste gen KualaTerengganu

Heute stand Ausschlafen auf dem Programm, schließlich ist der Jetlag noch nicht wirklich verschwunden. Um 9.30 Uhr gings dann aber raus aus den Federn, um nicht die Frühstückszeiten des Hotels zu verpassen. Da wir ja über HRS gebucht hatten und ein Late-Checkout von 15 Uhr inklusive war, hatten wir ja noch ein bisschen Zeit, die wir zum Einen mit der Hotelreservierung für Langkawi verbrachten (irgendwie ist dies schwieriger als gedacht, da schon vieles ausgebucht ist). Zum Anderen beschlossen wir noch eine Runde in den Pool zu gehen, hatten aber irgendwie das Gefühl, uns noch mal den Late-Checkout an der Rezeption bestätigen zu lassen. Da meinte man, wir müssten bis um 12 Uhr auschecken (Anm.: es war bereits 12.20 Uhr!). Nach Diskussionen konnten wir die Zeit auf 13 Uhr drücken...also: Sachen packen, eine kleine Runde im Pool drehen und ab zum Check-out...gesagt, getan. Dort wollte man auf den vereinbarten Preis noch Steuern und Servicegebühren berechnen. Wieder Diskussionen...wir bekamen Recht.

Nun ging es mit dem Auto an der Ostküste entlang. Zwischendrin haben wir noch an einem Supermarkt gehalten, um unser Auto mit Wasser vollzuladen (ganz wichtig bei dem Klima!). Auf der weiteren Strecke konnten wir wieder die „Verkehrsregeln“ der Einheimischen beobachten. An Geschwindigkeiten hält sich niemand, es wird gedrängelt und ohne Rücksicht eingeschert...das Beste sind aber die Moped-Fahrer, welche sich an den roten Ampeln zwischen den Autos durchdrängeln um ganz vorne zu stehen und nicht selten auf dem Randstreifen gegen die Fahrtrichtung fahren...hier ist alles erlaubt. Zudem fuhren wir an der größten Ölraffinerie Malaysias vorbei (Petronas), um welche sich zahlreiche davon profitierende Firmen niedergelassen haben (Stahlwerk etc.). Die Industrialisierung Malaysia ist hier besonders zu erkennen.

















In Kuala Terengganu angekommen, haben wir unser Hotel aufgesucht, eingecheckt und erst einmal den fantastischen Ausblick unseres Zimmers genossen. Wir schauen vom 10. Stock aus genau aufs Meer und in der Ferne sehen wir die Insel Pulau Kapas mit der kleinen Insel Gemia Island, auf welcher wir in 2 Tagen nächtigen werden. Nicht nur der Ausblick, auch das Zimmer ist bisher das Beste unserer Reise. Anschließend sind wir noch in die Stadt gefahren und haben uns bei KFC was Essbares besorgt. Jetzt noch ein bisschen die Abendsonne genießen...



Samstag, 22. August 2009

Samstag, 22. August 2009: Fahrt an die Ostküste


Nachdem wir am Morgen unser Frühstück eingenommen hatten, sollte ja die Mietwagenübergabe am Hotel anstehen. Dies erfolgte zwar mit einer ¾ Std. Verspätung, doch dafür waren wir angenehm überrascht, was das Mietauto betraf. Es handelt sich dabei um einen Proton Persona 1.6, also eine Preisgruppe höher als geordert. Dennoch mussten wir nicht mehr zahlen. Auch ist der Zustand und das Alter des Fahrzeugs besser, als für asiatische Verhältnisse erwartet.






Nachdem wir ausgecheckt und unser Gepäck verstaut hatten, startete unser Linksverkehr-Trip in der Großstadt... Leichter als gedacht steuerten wir zunächst eine Tankstelle an (der Tank war bei Übergabe nur ca. ¼ voll). Der Shell-Tankwartservice (ja, den gibt’s hier auch), half bei der ersten Befüllung. Danach kämpften wir uns zur „Autobahn“ und verließen Kuala Lumpur. Der Trip an sich mit ca. 300km und ca. 3 ¾ Std. Fahrtzeit verlief wenig ereignisreich. Es war kurvig und bergig und Claudi beruhigte sich auch schnell wieder von diversen „brenzligen“ Verkehrssituationen. ;-) Die schöne Landschaft entschädigte jedoch...
















Leider darf man auf Autobahnen nur 90-110 km/h fahren. Aber da wir nicht auf der Autobahn übernachten wollten, fuhren wir meistens etwas schneller und selbst 170 km/h stellten für das „Meppel“ kein Problem dar. Zu erwähnen ist, dass Autobahnen gebührenpflichtig sind und wir heute an diversen Toll Plazas insg. 31 RM (über 6 EUR) zahlen mussten. Jetzt wissen wir auch, warum das staatl. subventionierte Benzin mit umgerechnet 0,36 EUR/l so preiswert ist...


Aus „verkehrstechnischen Gründen“ fuhren wir an Kuantan vorbei (viel zu sehen gibt’s da eh nicht) und steuerten Cherating an, wo wir uns bereits ein Hotel rausgesucht hatten. Da angekommen, wurden uns jedoch eine Preistabelle vorgelegt, wo mehr als das Doppelte für ein DZ mit Frühstück verlangt wurde. Nachdem wir denen erklärten, dass wir im Internet einen Preis von 187 RM gesehen haben, wurden wir eben auf die Onlinereservierung verwiesen, wo dann dieser Preis gewährt werden kann. Leider hatten wir noch nicht online reserviert, aber kein Problem. In der Lobby gab es schließlich viel WLAN... :) Also Laptop aus dem Auto geholt, in die kühle Lobby gesetzt und über HRS das Zimmer gebucht. Bestätigung kam prombt, leider mit dem Hinweis, dass ein Check-In erst ab15 Uhr möglich ist. Somit mussten wir noch 20 min warten... ;-) Anschließend haben wir bei der gleichen Dame das Zimmer zum günstigen Preis in Empfang genommen. :) Im hoteleigenen Coffee House haben wir dann erst mal was zum „Mittag“ gegessen und uns anschließend das Resort inkl. Swimmingpool und Strand angeschaut. Nach einer 2-stündigen Siesta haben wir noch mal den Pool unsicher gemacht, aber wetterbedingt mussten wir das auch schnell wieder beenden, denn Regen und Gewitter machten sich breit. Frisch umgezogen ging es dann noch zu einem Appetizer ins Coffee House. Nun lassen wir uns noch in der Lobby von Live-Musik berieseln, dann werden wir sicherlich bald ins Bett gehen.

Bis bald...




Freitag, 21. August 2009

Freitag, 21. August 2009: KL - eine Stadt mit vielen Gesichtern

9 Uhr: Ab zum Frühstücksbufett. War für jeden was dabei...

Anschließend nahmen wir uns ein Taxi zu den Petronas Twin Towers, in der Hoffnung noch zwei heißbegehrte Free-Tickets für die Skyway-Bridge (Brücke zwischen den Twin Towers im 41. Stock des Gebäudes) zu bekommen. Geschafft! Wir erhielten 2 Tickets für 5.45 pm. Kein Problem, können wir uns einrichten...

Stolz auf die erworbenen Tickets, machten wir es uns im Starbucks des angrenzenden und größten Einkaufszentrums der Stadt (Suria KLCC) gemütlich. Ein kleiner Bummel in ausgewählte Stores war natürlich auch dabei. Eher ernüchternd stellten wir fest, dass das Preisniveau ähnlich dem in Deutschland ist (bspw. Esprit, Nike, etc.).
@Alex: Das iPhone 3Gs war bereits ausverkauft :o)

Es folgte ein abwechslungsreicher Fußmarsch zum KL Tower. Erst nervige Taxifahrer, welche mit Hupkonzerten auf sich aufmerksam machen wollten, dann nicht funktionierende Fußgängerampeln (bei rollendem Verkehr und gefühlten 6 Fahrspuren nebeneinander wird das Überqueren einer Straße somit zum Spießroutenlauf, aber das ist hier normal!) und schließlich noch ein kleiner, unschuldig dreinguckender Mönch mit kleinen Geschenken und einer Autogrammsammlung für den Weltfrieden (er rief ständig: "Peace"), welcher uns letztendlich noch 200 MYR (ca. 40 Euro!) pro Person "abknöpfen" wollte...natürlich alles für den Frieden :) Seinen Autogrammwunsch erfüllten wir natürlich gern. Als es ums Geld ging, legten wir die Geschenke auf seine Sammlung, sagten "Peace" und gingen...



Am KL Tower kauften wir unsere Tickets und fuhren mit einem High-Speed-Fahrstuhl auf 275m Höhe. Trotz "dieß´scher" Aussicht bot sich uns ein toller Blick über die Stadt. Die zusätzlich erworbenen Freitickets für Ponyreiten, F1-Simulator und einem kleinen Zoo setzten wir nur teilweise um. Im Zoo konnten wir Schlangen, Spinnen, Äffchen, Schildkröten, Leguane und ähnliche schöne Tierchen bestaunen. Uns bestaunten jedoch die Mücken...mit Erfolg! Ponyreiten haben wir nicht eingelöst, das wäre nicht so gut fürs Pony gewesen :) und der F1-Simulator war so überfüllt, dass wir ca. eine Stunde hätten warten müssen...also weiter auf Erkundungstour...

Ab über einen Markt, wo wir uns mit leckeren Früchten eingedeckt haben, zum Pavilion Center, einem weiteren Einkaufscenter in KL. Hier holten wir uns ein Wokgericht "to go" und nahmen das nächste Taxi zum Hotel...
Hier wartete noch Arbeit auf uns, denn schließlich brauchen wir morgen früh einen Mietwagen...Daniel hat fleißig telefoniert und nun hoffen wir, dass morgen früh um 9 Uhr ein neues, sauberes und einfach nur tolles Auto vor der Tür steht...!?


Und dann waren ja da noch die Tickets für die Twin Towers...die nette Dame vom Taxi-Stand des Hotels konnte leider kein freies Taxi organisieren...also ab auf die nächste gut befahrene Straße und kräftig mit dem Daumen wedeln (die Nummer mit dem T-Shirt-Hochheben haben wir mal lieber gelassen)...doch auch hier keine Chance -> Rush-Hour in KL.









Also Füße in die Hand nehmen und loslaufen, in einer halben Stunde sollte der Fußmarsch erledigt sein. Die Türme in Sichtweite, liefen wir los...der Straßenverlauf war jedoch anders als gedacht und so landeten wir mitten in einem "Ghetto" und es begann zu regnen...und dann war da noch eine Straße, gebaut auf einem Damm, welche für uns nicht überwindbar war...die Zeit lief davon und wir hätten schon längst an den Twin Towers sein sollen. Nach weiteren gefühlten Kilometern im "Ghetto" konnten wir endlich die Straße überqueren und liefen am anderen Ende zurück zu den Twin Towers. Dort angekommten, stellten wir uns mit einer dreiviertel Stunde Verspätung (für Daniel ja normal :) in die Reihe...15 Minuten später waren wir nach einer kurzen 3D-Filmvorführung auf der Skyway-Bridge...die Sonne zeigte sich von ihrer besten Seite...herrliche Aussicht!




Anschließend noch fix ein paar Besorgungen gemacht (u.a. Bargeld für den Autobringer morgen früh) und ab ins Taxi zum Hotel...

Morgen früh gehts beizeiten (sofern der Mietwagen wirklich hier auftaucht) Richtung Ostküste. Wir hoffen, dass wir wieder online sein können...

Selamat malam! (Gute Nacht!)


Donnerstag, 20. August 2009

Nachtrag zum 1. Tag in Kuala Lumpur


Nachdem wir gg. 11 unser Zimmer in Beschlag nehmen durften, haben wir uns kurze Zeit später erstmal für 4 Std.'en auf's Ohr gehauen (waren doch sehr müde).
Am späten Nachmittag sind wir dann nach einem starken Regenschauer in die Stadt, genauer gesagt mit einem Taxi zum KL Tower. Da die Sicht nicht so doll war, sind jedoch noch nicht hochgefahren. Das werden wir morgen bei hoffentlich schönem Wetter nachholen...
(PS: Auf dem Bild sieht man übrigens die Petronas Towers, die wir ebenfalls morgen besuchen werden.)
Bei einem kleinen Bummel haben wir dann noch die eine oder andere Kleinigkeit gekauft und uns mit Essen und Trinken verpflegt. Der Rückweg bei Regen fiel uns aufgrund Taxi sehr leicht.
Nach Abfassen unseres Welcome-Drinks werden wir dann gleich ins Bett gehen...
Bis morgen. :-)

Donnerstag, 20. August 2009: Ankunft in Kuala Lumpur

Wir sind (halbwegs) pünktlich um 12.45 Uhr in FFM gestartet. Malaysian Airlines ist hier als Direktflug wirklich zu empfehlen. Video-on-demand, super Bordservice und eine freundliche Crew in schönen Gewändern sprechen für sich. Nach 11 Stunden und 15 Minuten erreichten wir Kuala Lumpur. Um eine unnötige Hotelsuche am ersten Tag zu vermeiden, buchten wir bereits daheim über HRS ein Hotelzimmer für 2 Nächte.

Doch wie hinkommen!? Kaum aus dem Departure-Bereich des Airports heraus, sprachen uns zig Taxifahrer an, ob wir ein Taxi bräuchten. Geplant war, ein Taxi für 80 MYR zu nehmen. Doch leider lässt hier niemand mit sich handeln, und so ließen wir uns auf einen kleinen (chinesisch aussehenden) Mann ein, welcher uns für 100 MYR direkt zum Hotel bringen wollte. Er begründete den Preis mit einer einstündigen Fahrt in die City von KL, dichtem Verkehr und seiner großen, neuwertigen Limousine. Er meinte sein Taxi steht 5 Minuten von hier entfernt, da die Parkpreise direkt am Airport so hoch wären...also folgten wir ihm: es ging zu einer Art S-Bahn-Station wo er 3 Tickets kaufte, mit uns einstieg, eine Station weiter mit uns ausstieg und dann von weiter weg einen alten, verrosteten Proton (das Nationalauto der Malayen) vorfuhr. Dieser ganze Akt dauerte insgesamt schon mehr als eine halbe Stunde. Dennoch sind wir noch eine geschlagene Stunde und bei wirklich viel Verkehr zum Hotel gebracht worden.

Der Fahrstil der Malayen ist eher gewöhnungsbedürftig. Wird sicher lustig, wenn wir ab Samstag mit dem Mietwagen Richtung Ostküste starten.

Am Hotel haben wir uns erstmal Wasser besorgt und einen ersten Rundgang ums Hotel gemacht (keine schöne Gegend!). Nun warten wir auf unser Zimmer, in welches wir erst gg. Mittag einchecken können. Nach einem kurzen Schläfchen wollen wir dann noch ein wenig die Stadt erkunden.

Es sind ca. 32 Grad, bedeckter Himmel und schwülwarme Tropenhitze...herrlich!

PS: Erste Fotos folgen später...

Montag, 17. August 2009

Alle Feierlichkeiten sind vorbei.... Nun geht es ans Packen und letzte Besorgungen machen...

Freitag, 14. August 2009

So, es ist Donnerstag der 13.08.2009. Unser Urlaub steht kurz bevor. Am 19.08. hebt in den Mittagsstunden der Flieger mit Full Service ab, gen Kuala Lumpur.Es gibt noch ein bissschen was zu tun, dennoch kommt langsam das Urlaubsfeeling auf...Wir werden weiter berichten.Bis bald...